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Bewertung


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Pirate Storm – Testbericht (Browsergame Tagebuch Ende)

Pirate Storm Browsergame

Hallo ihr Browsergamer da draußen,

was habe ich Pirate Storm geliebt, als ich es ausgiebig über Wochen getestet habe. Mittagessen war nicht so wichtig, ein gemütlicher Filmabend war nicht so wichtig – nein, ich habe lieber Wasserskorpione und Zerstörer versenkt und mich in einer Gruppe oder mit einem Gildenkumpan auf den Seekarten umhergetrieben.

Hels PforteZu diesem Browsergame kann viel gesagt werden, doch am besten ist, man spielt es einfach. Hier könnte der Bericht bereits enden, doch so einfach will ich es natürlich nicht machen. Mir persönlich hat die Mischung aus einfacher und intuitiver Steuerung, sowie dem actionreichen und wunderbar kontrollierbaren Gameplay sehr gefallen. Natürlich geht es hier um große Seeschlachten und möglichst kampfstarke Schiffe, doch das Tempo könnt letztlich ihr bestimmen. Wer keine Lust auf Krieg hat, der segelt eben auf eine andere Karte oder sucht sich eine Gruppe oder fragt bei der Gilde um Geleit oder benutzt das Bermuda-Licht oder dieses oder jenes.
Das führt mich auch zum nächsten Punkt: Community. Die Mitspieler empfand ich als sozial, lustig und hilfsbereit. Das merkt ihr alleine schon am öffentlichen Chat, der von einem freundlichen und umsichtigen Admin geleitet wird. Die Gilden sind soweit ich weiß auch sehr bemüht und engagiert um neue Mitglieder. Im Forum werden Anfängerfragen ebenfalls gerne beantwortet.

Kritik

Was für Kritik? Nun gut, da fällt mir bestimmt etwas ein.
Möglicherweise das automatische Ausloggen nach etwa 10 Minuten ohne Aktivität. Ach ja, die Kommunikationsmöglichkeiten mit Freunden oder Gildenmitgliedern sind nicht so optimal. Ihr habt zwar einen Chat (für Gilde und für Öffentlichkeit) und die Möglichkeit Nachrichten zu schreiben, doch gerade wenn ihr in einer Gruppe segelt oder eure Freunde online sind, dann muss man sich über den öffentlichen Chat beziehungsweise den Flüsterchat bemühen. Außerdem finde ich die Profile der Mitspieler sehr mau. Ihr seht leider nicht, wo sich derjenige gerade befindet oder welches Schiff er segelt. Aber gut, dass weiß man auf dem offenen Meer nun mal auch nicht.

Dauerhafte Motivation

GruppeAber natürlich! Zunächst einmal braucht ihr relativ lange, um überhaupt alle Funktionen und Möglichkeiten zu entdecken und auszukosten. Mit der Zeit und mit den Level-Ups stehen euch bessere Schiffe und Upgrades zur Verfügung, sodass ihr immer ein Ziel, auf das ihr spart, haben könnt. Wem Gold nicht genug ist, der versucht Schädel anzuhäufen oder Diamanten zu sparen. Dann gibt es noch die Bonuskarten, welche ihr nach und nach zusammensammelt und betreten könnt. Wenn ihr euch zudem einer Gilde anschließt, dann habt ihr auch reichlich zu tun mit Gildenkriegen, Inselverteidigung und speziellen Events für Gilden. Apropos Events: Davon gibt es auch reichlich und die bescheren euch immer wieder Abwechslung UND häufig neue Items oder coole Harpunen, Kanonenkugeln und dergleichen. Und wenn euch das nicht genug ist, dann versucht doch einfach der größte Pirat auf eurem Server zu werden – der Titel Gefürchteter Pirat wird nämlich nur einmal pro Server vergeben…

Tipps für Anfänger

So ein Piratenleben kann manchmal ganz schön hart sein. Daher solltet ihr euch als kleiner Ruderer lieber nicht zu weit hinaus wagen. Ab der dritten Karte greifen euch auch die Monster oder die Piratengegner an und ab der fünften Karte geht es dann mit PvP los. Am besten spart ihr zunächst für die Brigantine, bevor ihr eure kleine Schaluppe tunet. Macht reichlich Quests und schließt euch Gruppen an, damit ihr mehr Erfahrungspunkte und Gold erhaltet.
Sobald ihr etwa 1 Million Gold angehäuft habt, könnt ihr eure Buffs (Befehle vom Käpt’n) aufrüsten, damit ihr gegen Mitspieler besser bestehen könnt. Nutzt ferner die Verbrauchsgegenstände Panzer Platten, Verbesserte Treibladung, Handwerker und einige der Raketen, wenn immer ihr in den Krieg zieht.
Extra-Tipp: Schaut abends gerne mal im Hafen vor Jarlsheim vorbei. Bei den so genannten Blubb Partys könnt ihr reichlich Schädel sammeln.

Pirate Storm Empfehlung?

InselJa, unbedingt! Wer Action und Piraten mag oder einfach ein animiertes 3D Browsergame den starren 2D Versionen vorzieht, der wird mit Pirate Storm bestens bedient. Hier stimmt einfach alles. Das Menü und die zahlreichen Möglichkeit euch und euer Schiff zu verbessern, werden gerade akribische Spieler begeistern. Im Forum könnt ihr euch letztlich über Neuigkeiten informieren und Anfängerfragen beantworten lassen. Die Macher haben sich Mühe geben und das Spiel mit vielen Details ausgestattet – so etwas macht nun mal den Unterschied. Probiert es aus!

Strategie/Taktik: sehr gut
Motivation: sehr gut
Atmosphäre: sehr gut
Spielklima: sehr gut
Originalität: sehr gut

Weitere tolle Browsergames findet ihr auf unserer Browsergames Seite.


30. April 2013 / Monz - Kategorie: Browsergames

Forge of Empires – Testbericht (Browsergame Tagebuch Ende)

Forge of Empires Browsergame

Hallo an alle Browsergamer da draußen!

Heute kommt der finale Abschlussbericht zu Forge of Empires. Nach gut einem Monat konnte ich einen guten Eindruck in das Browsergame erhalten und möchte diesen nun zusammenfassen. Neben meiner persönlichen Bewertung zum Spiel soll es hier vor allem objektiv bewertet werden. Also los.

Zunächst möchte ich die neue Chatfunktion im Browsergame loben. Schade, das diese erst seit ein paar Tagen zur Verfügung steht. Die Interaktion wird dadurch enorm gesteigert und man kommt schnell zu neuen Freunden, Gilden oder netten Handelspartnern. Im selben Zuge findet ihr hier auch eine nette und hilfsbereite Community vor. Liegt möglicherweise an dem etwas höheren Altersdurchschnitt der Mitspieler (ich schätze so bei Mitte 20).

Mein persönlicher Fortschritt ist hingegen nicht so lobenswert. In der Rangliste konnte ich kaum Plätze gewinnen, lediglich die Bronzezeit-Türme sind relativ leicht zu bezwingen. Einzig deswegen habe ich auch dann und wann ein paar Mitspieler angegriffen, aber die Plünderei sagt mir dennoch nicht zu. Da scheine ich auch nicht die einzige zu sein. Andere Spieler setzten ebenfalls lieber auf Motivieren und Polieren. Leider muss ich sagen, dass sich der Spielreiz bei mir persönlich nicht besonders ausgeprägt hat. Ich bin nicht sonderlich motiviert meine Armee auszubauen oder Blaupausen für die legendären Bauwerke zu finden. Das erfordert Planung, Handelsvermögen und zielstrebiges Handeln. Eigentlich nicht viel, aber von meiner Seite eben zu wenig.

Kritik

Der wahrscheinlich größte Kritikpunkt ist die gewisse Starrheit des Browsergames. Das beginnt schon bei dem mangelnden Bauplatz, den ihr Stück für Stück erweitern könnte. Problematisch wird es eben, wenn ihr Gebäude umplatzieren wollte, euch aber eine Zwischenablage fehlt. Dann finde ich auch das Spielprinzip etwas unflexibel und monoton. Nach ein paar routinemäßigen Tätigkeiten (Gold, Vorräte, Güter einsammeln und Nachbarschaft motivieren/angreifen) habt ihr euren Soll auch schon erfüllt. Forge of Empires bietet (bisher) nicht viele weitere Möglichkeiten, die das Spiel vielschichtig oder besonders abwechslungsreich machen.
Im selben Zuge darf und soll jedoch erwähnt werden, dass es sich noch immer um eine Beta-Version handelt. So können diese Kritikpunkte auch als Herausforderungen gesehen werden, dennoch ein guter Spieler zu werden.

Dauerhafte Motivation

Die ist prinzipiell gegeben. Denn euch erwarten jede Menge Zeitalter, die euch dann auch neue Möglichkeiten bieten und langfristig für Abwechslung sorgen. Ich habe es schließlich nur bis zur Eisenzeit geschafft. Wenn ihr euch zudem die Städte der anderen Spieler anschaut und den Plausch im Chat oder in der Gilde genießt, dann treibt das an.
So werdet ihr gefordert euren Gebäudekauf genau zu planen und eure Armee zu überwachen, um möglichst erfolgreich an den PvP Türmen teilnehmen zu können. Und wer in der Rangliste ganz nach oben will, der hat mit den legendären Bauwerken und dessen Boni ohnehin viel zu tun.

Tipps für Anfänger

Was ich für ganz wichtig halte: Verteidigung! Baut reichlich Armee-Einheiten und setzt diese in eure Verteidigung. Das schützt euch ein wenig in der Anfangszeit und schreckt andere Mitspieler auch etwas ab, den Angriff überhaupt zu wagen. Mit der Armee im Vorrat könnt ihr dann die Angriffe machen oder ihr verschiebt eure Armeen immer von Verteidigung in Angriff.
Ebenfalls sehr wichtig: Zeitplanung bei Gütern. Ihr könnt auswählen, wie lange (wie viel) produziert werden soll. Legt die Fertigstellung so fest, dass ihr dann auch wirklich online seit und direkt einsammeln könnte. Es gibt nichts ärgerliches, als einen geplünderten Holzfäller, der euch Zeit und Vorräte gekostet hat!

Forge of Empires Empfehlung?

Ja, für alle, die solche Aufbau-Strategiespiele mögen. Das Spiel ist gerade wegen den Interaktionen mit den Mitspielern sehr charismatisch. Wer keinen Krieg führen möchte, der unterstützt seine Freunde, Gildenmitglieder oder Nachbarn eben mit netten Gesten (motivieren, polieren) und so haben alle was davon. Auch sonst ist die liebevolle Gestaltung zumindest einen Blick Wert. Für einen ruhigen Feierabend genau das richtige.

Strategie/Taktik: gut
Motivation: gut
Atmosphäre: gut
Spielklima: gut
Originalität: sehr gut


Weitere tolle Browsergames findet ihr auf unserer Browsergames Seite.


30. März 2013 / Monz - Kategorie: Browsergames





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