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Pong


Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Pong und Informationen zu Online Spiele im Allgemeinen.


Australien Open, Grand Slam auch als Tennis online spielen

Seit 1905 gibt es die Australien Open oder zumindest das Vorgängerturnier des großen Grand Slam Turnieres. Zu dieser Zeit war an Videospiele noch nicht zu denken und wenn doch, dann wohl nur von irgendeinem verrückten Erfinder, der in seinem stillen Kämmerlein saß. Die genauen Ursprünge des Tennis liegen eher im Dunkeln, doch Vorläufer des Spiels gab es schon im Mittelalter. Die Engländer haben das Spiel dann perfektioniert. Heute gibt es natürlich zahlreiche Tennisspiele als Videospiele und jedes Jahr kommen neue Ableger raus. Es hat sich eine Nische gefunden, die hier immer wieder zugreift, so wie es bei vielen Sportspielen der Fall ist. Die Australien Open machen natürlich viel Lust, um selber zum Schläger zu greifen.

Am besten funktioniert das wohl mit der Nintendo Wii, denn hier kann man auch einen Schläger schwingen und sich spannende Duelle liefern. Wer eher nur in der Mittagspause mal ein schnelles Match wagen möchte, der kann auch Tennis online spielen und so sein eigenes kleines Grand Slam Turnier veranstalten.
Auch wenn Tennis heute eher im Bereich Videospiele ein Nischendasein fristet, so ist doch das erste Videospiel der Geschichte gar nicht so weit davon entfernt. Jeder hat es schon mal gesehen, viele haben es sogar mal gespielt. PONG erschien 1972 und gilt als das erste kommerzielle Videospiel. Um im Grunde ist es eine Form von Tennis. Ok, ganze Grand Slams lassen sich damit nicht nachspielen, aber für etwas Nostalgie reicht es aus.

18. Januar 2012 / charlie - Kategorie: Spiele

Fangames – Wenn Spiele Klassiker zur Inspiration werden

Spiele Klassiker machen jede Menge Spaß, wenn es ums Spielen geht. Doch die eigentlichen Auswirkungen solcher Schmuckstücke verlaufen meist hinter den Kulissen. Die Rede ist von der Inspiration, die Spiele Klassiker neuen Generationen und begeisterten Spielern schenken. Denn nicht selten sind die Ideen für große und innovative Spiele gekommen, wenn gerade ein altes gespielt wurde. Die heutige Spielelandschaft würde äußerst karg aussehen, wenn es „Space Invaders“ und „Pong“ nie gegeben hätte. Denn in einer funktionierenden Evolution baut ein Baustein auf dem anderen auf und am Anfang standen ganz klar die Spiele Klassiker. Daher ist es kaum verwunderlich, wenn junge und aufstrebende Spieleentwickler von ihren ersten Spielerfahrungen schildern, die zur Liebe zum Spielen führten. Inspiration ist in der Kunst das A und O. Und auch eine richtig gute Spielidee läuft nicht ohne Inspiration.

Fangames erneuern alte Liebe

Zum Beispiel führten alte Spiele Klassiker auch dazu, dass nicht nur Spieleentwickler Spiele entwickeln, sondern auch reine Fans zu Maus und Tastatur greifen, um mit viel Liebe an einem Spiel zu arbeiten. Häufig geschieht dieser Wunsch auch daraus heraus, ein bereits bestehenden Spiel zu reanimieren oder aber weiterzuführen. Ähnlich kennt man es auch in der Literatur, wo Fanfictions seit jeher als Anerkennung zum Werk gelten. Die Fans haben auch in der Spielebranche Spaß daran, Ideen weiterzuentwickeln und mit Figuren neue Abenteuer zu erleben. Moderne Software und Programme macht es umso leichter, ein solches Vorhaben in die Tat umzusetzen. Ein jüngstes Beispiel solcher Fangames ist das kostenlos erhältliche “Zak McCracken – Between Time and Space” bei dem der Titelheld des Spiele Klassikers “Zak McCracken” wieder auf neue Abenteuerreisen geht. Das Spiel ist vollkommen und ganz von Fans gemacht und da es nur von Lucasarts “geduldet” wird und kein offizielles Werk ist, darf es nur kostenlos weitergereicht werden.

Publisher funken dazwischen

Die Liebe zu alten Spielen ist dermaßen groß, dass es eine große Anzahl von Fan Adventures gibt oder aber Rollenspiele in Form von “Zelda”. Je mehr Entwickler an solchen Spielen beteiligt sind und je größer ein solches Fanwerk wird, desto größer ist aber auch die Chance, dass ein Publisher oder Entwickler mit den originallen Rechten dazwischen funkt und die Spiele verbietet. Denn wenn ein Fangame schon an Verkaufsqualität herankommt, aber kostenlos ist, dann bedeutet dies große Konkurrenz für die Entwickler. Doch gerade kleine Spiele bleiben von solchen Verboten oft verschont, weshalb sich ein Blick im Internet immer mal lohnt, wenn man auf der Suche nach Spiele Klassiker zum Download ist.

15. Oktober 2009 / charlie - Kategorie: Klassische Computerspiele

Portrait – Nolan Bushnell

Gemeinsam mit Ted Dabney gründete Nolan Bushnell Atari und sollte damit die Welt der Spiele nachhaltig prägen. Ein Leben zwischen Arcadeautomaten und Pizza, an dessen Ende der Walk of Game auf ihn wartete.

Am 05. Februar 1943 erblickte Nolan Bushnell in Clearfield, Utah das Licht der Welt. In Utah und Stanford studierte er schließlich Elektrotechnik, was ihn erstmals auch mit Computern zusammenstoßen ließ. Später jobbte er nebenher in einer Spielhalle, wo er auf die Idee kam, dass 1962 erschienene „Space War“ noch einmal für Arcadeautomaten zu entwickeln. Allerdings fehlte dem Studenten zu dieser Zeit jegliches Geld für ein solches Unterfangen, also machte er weiter und beendete 1970 sein Studium. Bei Ampax in Redwood City angestellt, lernte er Ted Dabney kennen, der ebenfalls vom Spiel „Space War“ begeistert war. 1971 kündigte er schließlich und begann seinen ursprünglichen Plan erneut anzugreifen. Mit einer Auflage von 1500 Automaten verließ schließlich „Computer Wars“ die Produktionshallen, jedoch war Bushnell kein Erfolg gegönnt. Das lag hauptsächlich daran, dass kaum jemand Computer Erfahrung hatte und man das Spiel nur mit sehr viel KnowHow spielen konnte. Ein Jahr später jedoch – am 27.06.1972 – gründete er gemeinsam mit Ted Dabney Atari. Ein Startkapital von 500$ markierte den Beginn der erfolgreichen Firma.

Das erste Spiel von Atari sollte zugleich noch lange in Erinnerung bleiben und markiert den ersten Spieleklassiker der Welt. Pong wurde von Bushnell entwickelt, jedoch hatte er bereits Jahre davor ein ähnliches Spiel gesehen, weshalb bis 1976 Gewinnbeteiligungen an Magnavox fällig waren. Im selben Jahr verkaufte er seine Anteile an Time Warner und stieg stattdessen ins Pizza Geschäft ein. Er gründete Chuck E. Cheese’s Pizza Time Theater, allerdings lief das Geschäft nicht, sodass das Unternehmen schon bald aufgekauft werden musste. In den achtziger Jahren gründete Bushnell außerdem die Firmen Axlon (u.a. mit dem Spiele Klassiker „Space Quest“) und Sente Games. 1982 versuchte sich Nolan Bushnell mit der eigenen Firma Androbot Inc. in Sachen Heimroboter, jedoch fand das Produkt keinen Anklang bei den Käufern, sodass auch diese Firma die Produktion einstellte.

Seit 1999 arbeitet Bushnell als Chef für die Firma Uwink, die Automatenspiele auch für das Internet veröffentlicht. Für sein Lebenswerk und den großen Einfluss auf die Spieleindustrie erhielt Bushnell 2005 den „Walk of Game“. Nebenher engagiert er sich für den internationalen Austausch von Schülern, für den er selbst schon zahlreiche Jugendliche bei sich zuhause aufgenommen hat.

Seit 2008 kursiert auch die Nachricht, dass Leonardo DiCaprio plant, Nolan Bushnells Leben zu verfilmen. Dabei will der Hollywood Star selbst in die Rolle des einflussreichen Atari Gründers schlüpfen.

Auch zwei Giganten aus dem Weltraum: Asteroids und Space Invaders.

 

 

28. Juli 2009 / charlie - Kategorie: Spiele News





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