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Remake zu Knights of the Old Republic in Planung

Chuck Charalabos Tsilimekis

Fans von Rollenspielen und Star Wars dürften dieses Spiel wohl kennen und wenn nicht, dann sollten sie es definitiv kennenlernen. Die Rede ist von Knights of the Old Republic, einem Rollenspiel, das erstmals 2003 das Licht der Welt erblickt hat. Bis heute gilt das Spiel nicht nur als eines der besten im Star Wars Universum, sondern auch als eines der besten Rollenspiele überhaupt. Aufgrund dieser Lobpreisung und zufriedener Spiele ist KotOR auch nie wirklich in der Versenkung verschwunden, zumal es auch eine Fortsetzung gab und das Online Rollenspiel The Old Republic, das an die beiden Spiele anlehnt. Jetzt aber ist Knights of the Old Republic doch wieder medial stärker in Erscheinung getreten, was mit der Ankündigung zusammenhängt, dass an einem Remake gearbeitet wird.

Trailer kündigt das Remake an

Angekündigt wurde das jetzt beim PlayStation-Showcase. Viel zu sehen gab es zwar noch nicht, aber genug, damit bei Fans doch schon die Vorfreude steigen wird. Klar ist mittlerweile, dass das Remake für PC und die PlayStation 5 verfügbar sein wird. Wann es genau so weit sein wird, ist allerdings nicht klar. Allerdings dürfte es wohl noch mindestens bis zum nächsten Jahr dauern. Zunächst gab es einen Trailer zu sehen, in dem eine wichtige Figur aus KotOR auftaucht. Allerdings zeigt der Trailer kein Gameplay, obschon natürlich bei der PS5 einiges erwartet werden darf. Allerdings wird es nicht nur grafische Änderungen geben.

Das klassische Spiel wurde von Bioware entwickelt, doch die Neuauflage wird von Aspyr Media gemacht. Das Unternehmen besteht seit den neunziger Jahre und hat sich vor allem auf die Portierung von Spielen spezialisiert. Wenn es jetzt an Knights of the Old Republic geht, wird es um mehr gehen, als nur die Grafik aufzupolieren. Bei dem Remake wird man wohl auch einige Veränderungen zum Original machen. Welche das sind, ist noch nicht bekannt. Das können kleinere Änderungen an den Leveln sein oder auch größere wie die Veränderung des Kampfsystems.

Darum ist KotOR so beliebt

Knights of the Old Republic ist erstmals 2003 erschienen und wurde von BioWare entwickelt. LucasArts war Publisher des Spiels. Interessant an der Spielhandlung war von Anfang an, dass sie rund 4.000 Jahre vor den Ereignissen der klassischen Filme spielt. Der Spieler übernimmt einen selbst erstellten Charakter, der unter Gedächtnisverlust leidet. Im Laufe des Spiels erlebt der Spieler nicht nur ein richtiges Star Wars Abenteuer, sondern muss auch immer wieder wichtige Entscheidungen treffen, die darüber entscheiden, die ihn eher in Richtung der hellen oder dunklen Seite der Macht lenken. Zum Ende des Spiels erfährt der Spieler dann, dass er einer der beiden bösen Sith-Lords ist, die er eigentlich ursprünglich gejagt hat.

KotOR ist ein Rollenspiel, entsprechend kann der Charakter beliebig entwickelt und spezialisiert werden. Interessant ist am Spiel, dass die Kämpfe pausiert werden können, um Entscheidungen zu treffen. Somit sind die Kämpfe eine Art Mischung aus Echtzeit- und Rundenstrategie. Das ist ein Punkt, der sich in einem Remake womöglich eher in Richtung Echtzeit verändern könnte.

Das Spiel konnte damals in den ganzen Spielezeitschriften durch die Bank weg gute Bewertungen abräumen. Es gab diesbezüglich fast Einstimmigkeit zwischen den Spielejournalisten und auch Spielern. Viele Punkte wurden gelobt, aber bis heute gilt das Weltendesign mitsamt der Story als ganz wichtiger Punkt, weshalb Knights of the Old Republic so gut funktioniert. Auch wird gelobt, wie der Charakter weiterentwickelt werden kann. Vor allem auch die Wende im späteren Teil des Spiels gilt heute noch als geschichtliches Meisterstück. Schon 2004 erschien dann mit The Sith Lords der direkte Nachfolger von Knights of the Old Republic.