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SPIELFELD: DSWV veröffentlicht künftig ein eigenes Politik- und Debattenmagazin

Timm Schaffner Timm Schaffner

Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) bringt mit SPIELFELD erstmals ein eigenes Politik- und Debattenmagazin zur Sportwetten- und Glücksspielregulierung heraus. Es ist als journalistisch geprägtes Fachmagazin angelegt, das Raum für unterschiedliche Perspektiven bieten soll.

DSWV-Präsident Mathias Dahms beschreibt SPIELFELD als neues Forum für die politische und regulatorische Glücksspieldebatte in Deutschland. Nach seinen Worten soll das Magazin komplexe regulatorische Fragen zugänglicher machen, verschiedene Sichtweisen zusammenbringen und die Diskussion stärker auf Fakten und Daten stützen.

Als Begründung verweist er darauf, dass sich die Glücksspielregulierung zunehmend dynamisch und datengetrieben entwickle, während gleichzeitig der Bedarf an fundierter Einordnung wachse.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Erstausgabe

Im Zentrum der Premierenausgabe steht die Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrages 2021. Dabei handelt es sich um eines der zentralen regulatorischen Themen des laufenden Jahres.

Darüber hinaus enthält das Heft Interviews, Hintergrundberichte, Analysen und Gastbeiträge zu aktuellen Entwicklungen der Glücksspielregulierung. Hier dürften auch Vertreter der legalen Online Spielotheken Deutschlands zu Wort kommen.

Zu den Beitragenden der ersten Ausgabe zählen:

  • Ronald Benter, Vorstand der GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder), der im Interview seine Erwartungen an die anstehende Evaluierung des Staatsvertrags erläutert
  • Roland Koch, ehemaliger hessischer Ministerpräsident, mit einem Gastbeitrag
  • Daniel Sattler, Geschäftsführer der Volleyball-Bundesliga, ebenfalls mit einem Gastbeitrag

Aus den veröffentlichten Vorschau-Seiten geht zudem hervor, dass auch das Thema Schwarzmarkt bzw. illegales Glücksspiel behandelt wird, das immer wieder für Kontroversen sorgt.

Erscheinungsweise und Zielgruppe

Nach Angaben von DSWV-Pressesprecher Hendrik Gerstung erscheint SPIELFELD zunächst kostenfrei als gedrucktes Magazin. Die erste Ausgabe soll noch in der Woche nach der Ankündigung (d.h. ab 24. August 2026) veröffentlicht werden. Eine digitale Version ist für einen späteren Zeitpunkt geplant.

Zur Zielgruppe zählen laut Verband insbesondere politische Entscheidungsträger, Ministerien sowie Vertreter aus der Wissenschaft. Doch auch die Akteure der Branche sowie sehr interessierte Spieler dürften die Inhalte mit Spannung erwarten.