Irrtümlicher Weise denken viele Leute, dass Sudoku ein Spiel aus dem fernen Osten sei. Tatsächlich stammt der Vorläufer des Spiels aus Europa, während das eigentliche Sudoku, wie es heute bekannt ist, aus den USA kommt. Der Mathematiker Leonhard Euler nutzte im 18. Jahrhundert erstmals die sogenannten lateinischen Quadraten, in denen jede Zahl jeweils nur einmal vorkam, als Rätsel. Solche wurden schließlich noch weit bis nach 1950 benutzt. Allerdings konnte sich diese Art niemals richtig durchsetzen und wenige Leute erfreuten sich daran. Doch 1979 teilte der Amerikaner Howard Garns das Feld in neun Unterquadrate ein, wodurch das Spiel mehr Pepp erlangte. In den achtziger Jahren bekam es den Namen "Suji wa dokushin ni kagiru", was aus dem Japanischen stammt und "Eine Zahl bleibt immer alleine" bedeutet. Schließlich wurde dieser aber noch einmal gekürzt, in das heutige Sudoku.
Sudoku Original
Spiel-Prinzip
Ziel jeder Runde ist es, alle Quadrate mit Zahlen von eins bis neun zu füllen. Das gesamte Feld ist dabei in neun Quadrate aufgeteilt, die wiederum ebenfalls aus neun Bereichen bestehen. Die Schwierigkeit besteht nun darin, dass in jeder Reihe des gesamten Feldes, sowohl vertikal als auch horizontal, sowie innerhalb eines Quadrates, niemals die selbe Zahl zweimal vorkommen darf. Insgesamt wird am Ende also jede Ziffer neun Mal eingetragen sein, ohne sich dabei zu wiederholen. Die Level reichen von leicht bis schwer und unterscheiden sich in den bereits eingetragenen Zahlen, die das gesamte Rätsel überhaupt erst möglich machen. Rechts neben dem Spielfeld gibt es die Funktion "Hint". Nachdem man ein kleines Quadrat angeklickt hat, kann man diese Funktion dreimal nutzen. Sie gibt die richtige Zahl in dem gewählten Quadrat an.
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