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Unendliche Weiten: Games aus dem Star Trek Universum

Chuck Travis Chuck T

Mittlerweile ist das Star Trek Universum schon 56 Jahre alt und ist in den letzten Jahrzehnten enorm angewachsen. Ursprünglich gab es nur die Serie um Captain Kirk, Mr. Spock und een Abenteuern des Raumschiff Enterprise. Später folgten Kinofilme, weitere Serien, Bücher und natürlich auch Videospiele. Von letzteren gibt es mittlerweile sehr viele und manche davon haben sich auch gut gehalten und können auch von Spielern genutzt werden, die eigentlich gar nicht so viel mit dem Universum am Hut haben. Der erste Titel kam sogar schon 1978 raus, womit Star Trek auch eines der ältesten Videospiele Franchises ist. Seitdem hat sich aber natürlich einiges getan und es lohnt sich, einen Blick auf die interessanten Spiele zu werfen. Welche das sind, gibt es nachfolgend zu lesen.

Die Top 5 Star Trek Games

Über die vielen Jahrzehnte sind einige Star Trek Spiele zusammengekommen und davon sind nicht alle in Erinnerung geblieben. Aber vor allem seit den neunziger Jahren konnten einige Klassiker entstehen.

Elite Force

Das Spiel „Star Trek: Voyager – Elite Force“ erschien im Jahr 2000, als also gerade auch die Serie „Star Trek: Voyager“ lief. Das Spiel wurde von Raven Software entwickelt und von Activision vertrieben. Es handelt sich dabei um einen Ego-Shooter, in dem man in die Rolle eines Kämpfers schlüpft, der zu einem Einsatzteam der USS Voyager gehört. Und entsprechend gibt es auch viel zu tun. Für Spieler ist es so, als wenn sie gerade eine spannende Folge der Serie durchspielen. Auch die Bewertungen waren damals sehr hoch, sodass 2003 auch ein Nachfolger erschien, bei dem es sogar auf die neue Enterprise E ging. Dieser Nachfolger wurde von Ritual Entertainment entwickelt.

Starfleet Academy

Bevor man überhaupt Dienst auf einem Schiff der Sternenflotte absolvieren darf, muss man natürlich erst einmal die Akademie bestehen. Dass das nicht einfach ist, kann man in „Star Trek: Starfleet Academy“ direkt nachspielen. Das von High Voltage Software entwickelte und von Interplay herausgebrachte Spiel ist in der Zeit von Kirk und Co. angesiedelt. Der Spieler geht an die Sternenflotten Akademie und versucht seine Ausbildung zu meister. Gar nicht so einfach, denn es entstehen auch gefährliche Situationen. Punkten konnte das Spiel auch mit Schauspielern, die extra Szenen dafür gedreht haben, und sogar Musik von Ron Jones, der auch Komponist für einige Folgen der Serien gewesen ist.

Bridge Commander

Um die Jahrtausendwende herum war eine gute Zeit für Star Trek Spiele. Denn 2003 erschien mit „Bridge Commander“ ein weiterer Titel, der auch heute noch gerne gespielt wird. Totally Games entwickelte das Spiel, für das abermals Activision als Publisher auftrat. Am Spiel beteiligt war Laurence Holland, der zuvor auch viele klassische Star Wars Spiele entwickelt hat. Man bekommt das Kommando über die USS Dauntless und muss den einzelnen Offizieren Befehle geben. Auf diese Weise spielt man die Geschichte des Spiels durch. Von den Spiele-Magazinen erhielt das Spiel sehr gute Bewertungen.

Star Trek Online

2010 erschien ein Spiel, das früher oder später einfach erscheinen musste. Und zwar „Star Trek Online“ von Cryptic Studios und Gearbox Software. Es ist ein MMORPG, also ein Online Rollenspiel. Hier kann man in die Rolle einer Figur schlüpfen und Abenteuer im Star Trek Universum erleben. Das Spiel ist sehr beliebt und hält sich mittlerweile immerhin auch schon seit über zwölf Jahren. Das Spiel ist Free2Play, kann also kostenlos gespielt werden. Es gibt aber auch Inhalte und Erweiterungen, die dann Geld kosten. Teilweise haben sogar sehr bekannte Star Trek Schauspieler Auftritte, indem sie ihren Spielfiguren ihre Stimmen gegeben haben. Unter anderem sogar Leonard Nimoy.

Armada II

Wer strategtische Schlachten mit den Schiffen aus Star Trek austragen möchte, ist mit „Star Trek: Armada II“ gut bedient. Das Spiel erschien nur ein Jahr nach dem Vorgänger, erneut unter Publisher Activision. Entwickelt wurde das Spiel aber von Mad Doc Software. Es werden Schlachten ausgetragen, wobei man auf viele verschiedene bekannte Raumschiffe setzen kann. Für Star Trek Fans auf jeden Fall ein Leckerbissen, aber auch Freunde von Strategiespielen insgesamt werden mit diesem Spiel ihre Freude haben. Auch „Armada II“ erhielt insgesamt gute Bewertungen von den Spiele Magazinen.

Das Star Trek Universum

Das Geburtsjahr von Star Trek ist 1966. Und dahinter stand der große Gene Roddenberry, auf dem die meisten Ideen beruhen. Drei Jahre lief die Serie, später kam auch noch eine animierte Serie dazu. In den Hauptrollen waren unter anderem William Shatner als James T. Kirk, Leonard Nimoy als Spock und DeForest Kelley als Dr. Leonard McCoy zu sehen. Doch auch die anderen Charaktere konnten schnell große Beliebtheit erreichen. 1979 gelang dann sogar der Sprung auf die große Leinwand und der erste Kinofilm erschein. Mit dieser Besetzung sollten noch fünf weitere folgen, bei denen unter anderem auch Nimoy und Shatner Regie führten.

1987 gab es dann die Wachablösung mit „Star Trek: The Next Generation“. Eine neue Zeit, ein neues Schiff und eine neue Crew. Doch Patrick Stewart als Jean-Luc Picard, Jonathan Frakes als William T. Riker oder auch Brent Spiner als der Androide Data konnten sich schnell in die Herzen der Fans spielen. Die Serie war so beliebt, dass in den neunziger Jahren gleich noch mit „Deep Space Nine“ und „Voyager“ weitere Ableger erschienen. Auch die Crew von Next Generation wurde in einige Kinoabenteuer geschickt. Anfang 2000 folgte dann noch die Serie „Star Trek: Enterprise“, danach wurde es aber erst einmal ruhig um Star Trek.

Das sollte sich 2009 ändern, als man wieder zurück in die Zeit von Kirk sprang, dieses Mal allerdings mit neuen Schauspielern. Die Filme waren so beliebt, das auch neue Serien geplant worden sind, von denen heute noch einige laufen. Unter anderem auch „Star Trek: Picard“, in der einige alte Weggefährten auftreten. Lustiger wird es da schon mit der Animationsserie „Lower Decks“. 2017 erschien mit „Star Trek: Bridge Crew“ ein Spiel aus dem Universum für VR-Brillen, sodass man so intensiv wie noch nie zuvor eintauchen konnte.