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Outer Wilds gewinnt beim Independent Games Festival

Charalabos Tsilimekis

Zum siebzehnten Mal wurde in San Francisco das Independent Games Festival abgehalten und es gibt einen diesjährigen Gewinner. Outer Wilds heißt das Spiel und schickt den Spieler in den Weltraum. Dabei setzt Outer Wilds aber auf einen ganz anderen Ansatz als andere Spieler, die vielleicht ungefähr das selbe Setting haben. Hier wird nämlich nicht mit der Waffe umher geschossen, um Aliens aufzuhalten. Auch werden keine Ressourcen wie in einem Aufbauspiel gesammelt. Es geht alles etwas abstrakter und fantastischer zu und genau für solche Spiele wurde das IGF ins Leben gerufen, um Spielen unabhängiger Entwickler und Publisher einen Rahmen zu bieten.

Das Spiel punktet mit einer schönen Einfachheit, wie auch der Trailer zeigt. Es geht dabei schon fast behutsam los, wenn man aus einem Tal mit einer eigenen Rakete in den Weltraum startet. Der Weltraum hält dann im wahrsten Sinne des Wortes wunderbare Entdeckungen bereit, da man auf anderen Himmelskörpern und Planeten landen wird, die manchmal fremdartiger nicht sein können. Doch der schreckliche Clou des Spiels: Nur zwanzig Minuten hat man Zeit, denn danach wird alles einer großen Supernova zum Opfer fallen. Ein beinahe schon philosophischer Ansatz, der solche kleinen Produktionen umso wertvoller macht.