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Eastshade – Malerisches Spiel mal ohne Gekloppe

Charalabos Tsilimekis

Was ein Spiel wirklich interessant macht, ist längst nicht die Grafik, der Sound oder die Story, sondern vor allem die Spielmechanik. Was kann der Spieler letztendlich machen, was ist seine Aufgabe, wann gilt es zu drücken, wann nicht. Diese Elemente tragen im Wesentlichen dazu bei, ob ein Spiel als spaßig und interessant wahrgenommen wird. Natürlich gibt es aber auch andere Faktoren, die zu einem schönen Spielerlebnis beitragen. Es muss aber in der Spielmechanik nicht immer nur der Kampf sein. Einen frischen Ansatz suchen jetzt die Entwickler von den Eastshade Studios mit dem gleichnamigen Spiel Eastshade. Hier geht es darum, Gemälde zu malen, was zunächst eigenwillig klingt, sich aber tatsächlich als eine Art Rollenspiel mit Crafting-Elementen entpuppt.

Im Grunde handelt es sich um ein Erkundungsspiel in der Ego-Perspektive. Auf einer wunderschön gestalteten Insel kann man herumlaufen und Gemälde von jeglichen Aussichten malen, die einem vor die Linse kommen. Selbst muss man dabei nicht Hand anlegen, sondern im Grunde nur die Perspektive wählen. Interessant wird es, da es nicht nur schön aussieht, sondern auch Rollenspielelemente enthält. So kann man von Dorfbewohnern Aufträge erhalten, die sich besondere Gemälde wünschen. Ob das letztendlich zu einem längeren Spielspaß führt, muss sich noch zeigen. Alleine aufgrund der schönen Bilder und des frischen Ansatzes lohnt aber wohl der weitere Blick auf das Spiel, das gänzlich ohne Gewalt auskommen wird.