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Factorio – Komplexes Aufbauspiel für Industriefreunde

Charalabos Tsilimekis

Aufbauspiele erfreuen sich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit und gehören im Grunde zum Obergenre der Simulation. Denn darin simuliert werden eben möglichst realistische Gegebenheiten oder zumindest Systeme, die einer gewissen Logik folgen. Da kann es schon mal mit Age of Empires in die Antike gehen oder aber auch mit Anno an die Küsten unbesiedelter Inseln. Eine wichtige Mechanik in einem Aufbauspiel ist meist, dass man aus vorhandenen Ressourcen etwas bauen oder erschaffen muss. Für Freunde dieses Genres dürfte das Spiel Factorio äußerst interessant sein, dass es bei Steam in der Early Access Phase zu kaufen gibt. Die positiven Kritiken sprechen hier für sich, das Spiel setzt konsequent um, was andere Titel zuvor schon auf den Weg gebracht haben.

Im Grunde geht es in Factorio, wie der Name auch schon sagt, um Fabriken, die von Automatismen geprägt sind. Es gilt eine Fabrik aufzubauen, in der produziert wird und das möglichst effizient. Zu Anfang baut der Spieler noch mühevoll Holz ab, später gibt es einen großen Komplex zusammenhänger Maschinen und Verbindungsstücken wie Fließbändern. Das Optimieren dieser Fabrik macht großen Spaß, die Möglichkeiten werden mit der Zeit immer mehr. Die Spielmechanik überzeugt, ist dabei eigentlich nicht kompliziert, erlaubt aber hohe Komplexität. Die Grafik erinnert an die gute alte Zeit und ist geradezu perfekt für das Spielprinzip. Der Clou des Spiels ist aber noch, dass man in der Umgebung nicht alleine ist und sich auch durchaus mit Waffengewalt gegen Aliens zu Wehr setzen muss. Das gehört aber ebenfalls mit zum Aufbau der großen Fabrik und sorgt für hohes Spaß- und Knobelpotenzial.

Wer klassische Aufbaustrategie mag, kann es mit dem kostenlosen Urban Plan versuchen, dem Remake von Sim City.