In der heutigen Zeit ist es wohl noch kaum vorstellbar, dass ein Spiel, einzig und alleine bestehend aus Linien, einen dermaßen großen Erfolg nach sich ziehen kann. Doch so geschehen im Jahr 1979, nachdem die beiden Spieleentwickler Lyle Rains und Ed Logg mit Verleger Atari das Spiel Asteroids veröffentlichten. Weltweit verkauften sich über 70.000 Spieleautomaten, auf denen das kleine dreieckige Vektorenraumschiff auf herum fliegende Asteroiden schießen musste. Unter anderem verdankte das Spiel den großen Erfolg der schnellen Spielgeschwindigkeit, mit der das Schiff durch den schwarzen Raum flog. Der rasante Effekt des Spieles wurde durch die Vektorentechnik erreicht, die im Gegensatz zu Pixeln mehr Freiheiten zulässt. Wenige, aber dafür gezielte, Effekte sorgten für zusätzliche Untermalung des Spiels. In den nachfolgenden Jahren kamen viele Klone, sowie zwei direkte Nachfolger, auf den Markt, die genau wie das Original auf eine Vielzahl verschiedener Plattformen portiert wurden.
Asteroids
Spiel-Prinzip
Aufgabe in Asteroids ist es, alle anfliegenden Gesteinsbrocken zu zerschießen oder zumindest so gut wie möglich auszuweichen. Denn so schnell das Schiff auch manovriert werden kann, so schnell sind auch die Asteroiden unterwegs, ohne Rücksicht auf Verluste. Mit den Pfeiltasten lassen sich Geschwindigkeit aufnehmen und die Richtung bestimmen. Per Leertaste wird geschossen, doch wenn man die Brocken trifft, zerbersten diese zunächst in mehrere kleine Teile, die bedrohlich in alle Richtungen ausschweifen. Auch wenn Asteroids sich nur auf einem nicht scrollbaren Bildschirm abspielt, kann das Raumschiff durch die Seite gelenkt werden, wodurch es dann unbeschadet direkt auf der anderen Seite wieder hervorkommt.
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