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Karate Champ | Als Beat’ em ups das Laufen lernten

Charalabos Tsilimekis

Im Grunde war Karate Champ eben nicht das erste Spiel, bei dem zwei Spieler zum ersten Mal gleichzeitig kämpfen konnten. Aber es war das erste Spiel, dass heute dem Genre Beat’ em up so typische Formen gegeben hat. Seit 1984 – als das Spiel von der Technos Japan Corporation entwickelt wurde, hat sich viel in diesem Genre getan. Grundsätzlich ist aber auch vieles gleich geblieben. Beinahe jeder – der irgendwie mit einer Konsole zu tun hatte – hat schon einmal ein Beat’ em up gespielt. Anfang der neunziger Jahre war das berühmteste Spiel Street Fighter, später wurde die Tekken Reihe zum Marktführer des Genres. Und alles nahm ungefähr seinen Anfang mit Karate Champ. Data East hat das Spiel damals rausgebracht.

Im Grunde hat Karate Champ bereits alle üblichen Bestandteil, die für das Genre so typisch werden sollten. Aber eines gab es zu dieser Zeit noch nicht: einen Lebensbalken. Spieler traten gegeneinander oder gegen den Computer an und mussten Treffer erzielen. Je nachdem, ob der Joystick nach oben oder unten gesteuert wurde, gab es einen hohen oder niedrigen Tritt. Wurde der Gegner besiegt, kam man in die nächste Runde, vor einem anderen Hintergrund.

Karate Champ war an sich kein übermäßiger Erfolg, also nicht zu vergleichen mit Donkey Kong oder dergleichen, doch es war vor allem ein Wegbereiter. In den folgenden Jahren erschienen weitere Titel, unter anderem auch auf dem C64: hier wurde International Karate veröffentlicht, dass das Spielprinzip noch verfeinerte. International Karate online spielen ist natürlich auch möglich, dafür ganz einfach unter die Gamesbasis Spiele Klassiker gehen.