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Grafikadventures


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Adventures – Vom Text bis zur Grafik

Klassische Computerspiele

Die Reihe der Videospiele Genres und deren größte Vertreter soll mit den Adventures beginnen. Das hat mehrere Gründe und soll einen gelungenen Auftakt darstellen. Adventures nehmen eine besondere Position im Bereich Videospiele ein. Dabei interessant ist vor allem, dass sie manchmal ganz vorne mit dabei waren, manchmal aber auch nur eine Nische darstellen. Immer dann, wenn das Genre Adventure totgesagt wurde, erstarkte es vom Neuen, weil sich Fans, passionierte Liebhaber des Genres und Nischen Entwickler daran gemacht haben, dass traditionelle Genre weiterzuführen. Grundsätzlich lassen sich Adventures in verschiedene Kategorien unterteilen, wobei die ursprünglichsten davon die Textadventures sind. Solche gibt es heute noch und haben eine große Fangemeinde. Adventures teilen sich aber noch weiter auf und vermischen sich mit anderen Genres wie zum Beispiel das RPG.

Textadventures – die Anfänge

Wie so oft mit Entwicklungen oder Erfindungen war das erste seiner Art gar nicht für den freien Markt bestimmt, wie man es auch von Tetris her kennt. Das erste Adventure war strenggenommen eigentlich noch gar keines, erst als es um einige Elemente erweitert wurde, kamen charakteristische Faktoren dazu, die noch heute in Spielen anzufinden sind. Das erste Programm dieser Art war auch textbasierend, hierbei musste der Anwender verschiedene Höhlen erkunden. Alles per Text, an sich langweilig, doch mit dem typischen Befehlen, die den Spieler von Raum zu Raum bringen. Dieses Spiel wurde später um Fantasy Elemente erweitert, sodass bald das Spiel „Adventure“ veröffentlicht wurde. Das war 1976 und der Startschuss für noch viele Spiele, die folgen sollten.

Das Prinzip des Spiels basiert vollständig auf Text. Dabei beschreibt ein Text das Aussehen eines Raumes und was hier zu sehen ist. Der Spieler kann nun mit Hilfe von verschiedenen Befehlen Dinge anschauen, nehmen und weitere Aktionen machen, je nachdem, was der Raum eben so hergibt. Klassisch ist dabei auch, dass man auch die Räume wechseln kann, zum Beispiel mit dem Befehl „Gehe Nord“. Dabei muss ein Raum nicht unbedingt ein Zimmer sein, sondern kann eben ein abgeschlossener Bereich sein, also auch ein Garten oder ähnliches. Der Spieler steuert also durch diese Welt und muss dabei Rätsel lösen, die sich in den Räumen verstecken. Mit Hilfe von gefundenen Utensilien und Informationen lassen sich so verschlossene Türen öffnen, Schätze finden oder andere Dinge vorantreiben, die zum Ausgang des Spiels führen.

Grafikadventures, Lucasarts und Myst

Der Schritt zum Grafikadventure war zunächst nicht mehr weit. So bildeten die ersten Grafikadventures eben jene Räume ab, in denen sich der Spieler befand. Diese Grafiken bestanden zu Anfang noch aus ASCII Code Zeichen, wurden dann aber immer komplexer. Der nächste Schritt bestand darin, Interaktivität in den Räumen zu ermöglichen. Besonders eindrucksvoll hat das die Schmiede von Lucasarts geschafft (damals noch Lucasfilm Games), der Firma von Star Wars Schöpfer George Lucas. In ihren Spielen gab es einen Cursor, mit dem man auf der einen Seite die Befehle und auf der anderen Seite die Objekte in den Räumen anklicken konnte. Zu dieser Zeit entstanden großartige Spiele Klassiker aus dem Genre Adventures. Genannt seien vor allem ZakMcKracken oder auch Maniac Manson, die aus der Geschichte der Videospiele nicht wegzudenken sind. Der Name dieser Art von Grafikadventures lautet Point N´ Click Adventures.

Ein weiterer großer Sprung stellte die Myst Reihe dar, die erstmals mit dem gleichnamigen Titel 1993 erschien. Hier gab es keine Befehlswörter mehr, sondern nur noch die Sicht des Spielers, der sich durch die Welt bewegen konnte und die Objekte mit direktem Anklicken steuern konnte. Zwar konnte man mit dem Inventar noch die ursprünglichen Bestandteile der Adventures erkennen, doch der weitere große Sprung bestand auch in der Grafik der Spiele, die mit fotorealistischen Bildern arbeitete. Die Myst Reihe gehört zu den erfolgsreichten Reihen der Videospiel Geschichte überhaupt.

Sonstiges Adventures und die Neuzeit

Viele der Spiele, die im Genre Adventures entstanden sind, gelten heute als große Klassiker. Dies gitl sowohl für Spiele wie Maniac Manson, aber auch Text Adventures wie Zork. Heute werden solche Spiele gerne noch online gespielt. Textadventure online ist auch ein beliebter Zeitvertreib in der Mittagspause und muss gerade aufgrund seiner nicht visuellen Art mit den grauen Zellen gespielt werden. Generell gelten andere Spielegenres eng mit Adventures verwandt. Darunter auch RPG Spiele, die zumindest das erkunden und umherlaufen übernommen haben, grundsätzlich aber andere Mechaniken aufweisen.

Heutzutage gehören Adventures nicht mehr zur ersten Garde der Videospiele, haben sich aber stets eine Nische bewahrt, die jedem Trend getrotzt hat. Es ist vor allem die Fangemeinde, die mit selbst erstellten Titeln den Mythos der Klassiker aufrecht erhält. Zum Beispiel gibt es eine inoffizielle Fortsetzung von mit ZakMcKracken 2 im Internet, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Der große Vorteile der Spiele der Fans liegt darin, dass sie oft sehr liebevoll gestaltet werden, weil es eben nicht um kommerzielle Zwecke geht. Dabei folgen viele der Spiele der Tradition alter Klassiker und beleben so das Genre Adventure immer wieder von neuem.


9. April 2011 / charlie - Kategorie: Klassische Computerspiele





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