Managerspiele sind beliebte Ableger von Wirtschaftssimulationen. Schon zu Zeiten des C64 gab es so manches Spiel, bei dem es darum ging, erfolgreich ein Geschäft zu führen. Diese Tradition hat sich fortgesetzt: Vom Bauernhof, bis zum Verkehrsbetrieb, Ölkonzern oder Fußball Verein. Manager gibt es in allen Klassen und Bereichen. Da verwundert es auch nicht, dass der Klomanager sich großer Beliebtheit erfreut. Denn aus rein wirtschaftlicher Sicht ist das Geschäft mit den Toiletten lukrativ und man braucht keine Angst davor haben, dass Toiletten irgendwann aus der Mode kommen. Den Klomanager online spielen macht Spaß und fordert das Geschick eines echten Managers. Forschung und Verkauf, Konkurrenzdruck und eine lustige Aufmachung machen den Klomanager zu einem tollen Vergnügen, das sich in der Welt der Wirtschaftssimulationen nicht zu schämen braucht. Beim Klomanager online spielen übernimmt der Spieler die Rolle des Managers in einer kleinen Toilettenfirma. Es gilt die eigenen Toiletten an den Mann zu bringen. In der Stadt gibt es zahlreiche Orte, an denen Toiletten gebraucht werden. Rotlichtviertel, Bahnhof oder Flughafen. Hier kauft sich der Spieler eine Parzelle, in der er fortan für die Toiletten zuständig ist. Aber diese sollten auch immer sauber gehalten werden, sonst meckert das Gesundheitsamt. In der Forschungsabteilung werden neue Spülkästen und Klobrillen entwickelt, damit der Komfort und damit auch der Absatz steigt. Mit wirtschaftlichem Auge für Details und Hingabe zum Beruf wird der Spieler so vom Kloputzer zum Millionär. Das Spiel stammt aus der Schmiede von Anvil-Soft, einem Unternehmen aus Nürnberg, das auch mit dem Gemüseshooter Kartoffel-Püree kleine Erfolge feiern konnte. Die beiden Männer dahinter haben sich lustigen, aber doch anspruchsvollen Spielideen verschrieben und man darf gespannt sein, welche Idee sie noch in Zukunft haben werden.

11. März 2010 / charlie - Kategorie: Browsergames
Eine Dekade ist verstrichen, seit der erste Teil der Serie für Aufsehen sorgte und ein neues Gefühl der Wirtschaftssimulation auf dem Spielemarkt integriert. Heute hält Anno 1404 die Fahne der Spielereihe oben und verbindet Altbewährtes mit Innovationen
Vor über 10 Jahren erschien Anno 1602 auf dem Markt und sollte noch lange in Erinnerung bleiben. Das Spiel aus den Häusern Max Design und Sunflowers konnte mit einem komplexen ökonomischen System glänzen, ohne jedoch dabei allzu kompliziert zu sein. Das ganze war zudem in eine nette grafische Oberfläche verpackt, in der man Siedlungen errichten und wachsen lassen konnte, sowie mit dem Schiff neue Inseln zu besiedeln. Eine rundum gelungene Partie war Anno 1602 seinerzeit und mit dem neuen Teil, erscheint bereits der vierte Part der Anno Reihe, der seinen Vorgängern in Nichts nachsteht.
Es scheint beinahe so, als ginge Anno 1404 nahtlos in der Entwicklung weiter. Dabei verbindet der neue Teil gute alte Aspekte und bindet neue ein, die keinesfalls störend sind oder das alte Spielgefühl zerstören. Große Änderung in Anno 1404 ist die Einführung einer neuen Spielwelt – dem Orient. Hier finden sich aber nicht nur fremde Musik und Baustile, sondern Features, die in das wirtschaftliche System von Anno integriert worden sind. So wartet der Orient auch mit unterschiedlichen Waren auf, mit denen man handeln kann.
In Anno 1404 gibt es mehr zu entdecken als bei allen Vorgängern, mehr Interaktion mit anderen Völkern und Handel auf höchster Ebene. Es gilt mit verschiedenen Kulturen klar zu kommen und auf die eigenen Siedlungen zu achten. Das schafft Anno 1404 mit Bravour und wurde daher von beinahe allen führenden Spielemagazinen mit Bestnote ausgezeichnet. 9 von 10 Punkten oder über 90% Bewertungen sind daher ein Standard für das Spiel, dass seinesgleichen als Wirtschaftssimulation mit überzeugender Grafik noch sucht.
Lust bekommen auf Bauen und Wirtschaft, dann spiele doch einfach Urban City auf Gamesbasis.
8. Juli 2009 / charlie - Kategorie: Klassische Computerspiele