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The Farmer – Landluft “schnuppern”

Chuck Charalabos Tsilimekis

Der Bauernhof ist ein beliebtes Szenario für Wirtschaftssimulationen. Junge und erwachsene Spieler finden es gleichermaßen spannend, Gemüse zu säen, zu pflegen und zu ernten oder virtuelle Hühner zu versorgen. Warum ausgerechnet solche Farm-Simulationen so beliebt sind, ist schwer zu sagen. Vielleicht liegt es an der verborgenen Sehnsucht nach Natur und der Selbstversorgung, vielleicht an den niedlich animierten Bauernhoftieren oder an der ruhigen, fast schon meditativen Atmoshäre und Spielweise. Mit The Farmer kann man all dies erleben und zwar ganz ohne Anmeldungen, Tutorials, Installationen und all dem Drumherum. Ein großer Vorteil von Browsergames, der eine schnelle Partie zwischendurch möglich macht.

Zugegebenermaßen kommt es bei The Farmer und den meisten anderen Bauernhof-Games nicht gerade auf Geschwindigkeit an. Geduld, Planung und fleißiges Gießen stehen viel mehr an der Tagesordnung. Dieses Game ist dabei ähnlich wie der Klassiker Harvest Moon aufgebaut. Die typischen Aufgaben dürften dabei bekannt sein: Saatgut kaufen, täglich gießen, Hühner füttern, Werkzeuge verbessern und natürlich Ware verkaufen. Solche Games werden einfach nicht langweilig, zumindest nicht sofort. Schließlich soll die Farm erst einmal eine Gewisse größe erreichen. Eine nette Aufgabe in der Adventszeit, bei der man vom Geschenketrubel und Terminen zum Jahresende abschalten kann. Ein kleiner Lerneffekt ist hier ebenfalls gegeben. Dabei ist es kaum zu glauben, dass einige Menschen echte Bauernhöfe noch nie gesehen und erlebt haben. Die virtuelle Variante ist in jedem Fall frei von körperlicher Anstrengung, Stallgerüchen und Traktorlärm. Ja, das hat seine Vorteile.