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Rollenspiele und Abenteuer | Von Zelda bis Skyrim

Charalabos Tsilimekis

Wie die Zeiten sich doch verändert haben. Zumindest irgendwie. Denn irgendwie ist auch alles gleich geblieben. Man könnte sich zum Beispiel in das Jahr 1991 zurückversetzen. Millionen von Spielern sitzen vor ihrem Super Nintendo und Spielen Zelda: A link to the past. Ein beeindruckendes Spiel, die Spieler sind begeistert und schließlich Zelda endgültig in ihr Herz. Die Reihe hat Kultstatus und verändert auch maßgeblich das Genre der Rollenspiele.
Zwanzig Jahre später ist es ähnlich. Zumindest beinahe. Millionen von Spielern sitzen vor ihren Rechnern oder Konsolen und spielen Skyrim, den neuesten Teil der Elders Scrolls Reihe. Der fünfte Teil, um genau zu sein. Ein bahnbrechendes Spiel, welches in ganzer Linie überzeugt.

Zwei Dinge haben beide Spiele gemeinsam. Zum einen sind die Spieler sogar noch die selben. Jene, die vor zwanzig Jahren als Kinder vor Zelda saßen, und diesen zu einem Spiele Klassiker gemacht  haben, sind heute Familienväter und erwachsen und spielen Skyrim. Oder zumindest ihre Söhne. Die Spieler sind in der Hinsicht auch gleich, dass sie alle Spaß am Spielen haben. Sie wollen Abenteuer in einer freien Welt erleben, Geheimnisse ergründen und ab und an mal einem Gegner eines über die Rübe geben.
Was ebenfalls gleich bei beiden Titeln ist, sind die Entwickler. Sie sind zwar nicht die selben – also Nintendo und Bethesda – aber sie sind beide mit einer Liebe ans Spiel gegangen, was eben nicht immer selbstverständlich ist. Und genau in diesen Momenten, wenn Spiele nicht bloß zum Zeitvertreib da sind, nicht bloß eine Marke im Kapitalismus, in diesem Moment ergeben sie einen Sinn. Auch wenn der nur im Spaß besteht. In zwanzig Jahren wird vielleicht ein Titel wie Skyrim online spielbar sein. 2031 wird Zelda bereits ein Opa sein, doch die spielenden Generationen werden immer noch eine verbindendes Band haben, was nicht so einfach zu trennen ist.