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Indiespiel: Fictorum lässt die Magie spielen

Chuck Charalabos Tsilimekis

Fictorum ist der Name eines Fantasy Action Spiels, welches sich mit der Klasse der Magier beschäftigt. In einem klassischen Rollenspiel sind die Magier mit ihren mysthischen Fähigkeiten nur eine von vielen Klassen, welche gespielt werden können. Wer mit Schwert, Axt oder Bogen noch nie etwas anfangen konnte, der kann sich bei diesem Indiegame voll und ganz auf die magischen Fähigkeiten konzentrieren. Der Titel ist dabei sehr kampforientiert und setzt vor allem auf den Einsatz der verschiedenen Zauber und Effekte im Fernkampf.

Fictorum ist ein engagiertes Projekt der passionierten Spieler hinter Scraping Bottom Games aus den USA. Nicht nur spielen, sondern auch mal selber machen, war das Motto des Indie Entwicklers. Das Action Game wurde dann durch eine Kickstarter Kampagne präsentiert und letzten Freitag erfolgreich finanziert. Zwei Besonderheiten schienen Anklang gefunden zu haben. Zum einen dreht sich das Spiel nur um Magier und lässt andere Kampfarten außen vor. Zum anderen sind die magischen Effekte sehr mächtig und nicht nur auf den Gegner bezogen. Die Blitze, Detonationen und Feuerbälle zerstören tatsächlich die Umgebung und können auch Häuser in die Luft jagen. Mit Magierlicht, Heilzauber und Atronachen hat das nichts mehr zu tun, hier geht es richtig zur Sache.

Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Magiers von einem verbotenen Orden (der Fictorum), welche von der Inquisition verfolgt werden. Als letzter der Fictorum macht sich der Spieler auf die Suche nach dem Großinquisitor und begibt sich auf seinem Rachefeldzug durch zahlreiche Kämpfe gegen die Widersacher. Ein paar Abstriche scheint es in Grafik und Gestaltung der Maps zu geben, doch steht Optisches bei einem Indiespiel häufig im Hintergrund. Das Spiel erscheint als Singleplayer, mehr Informationen zur Entwicklung von Fictorum gibt es hier.