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EA lässt seine free-to-play Spiele auslaufen

Chuck Charalabos Tsilimekis

Wenn regelmäßig neue Onlinespiele die Internetwelt bereichern, dann müssen gelegentlich einige auch wieder gehen. Wie so häufig spielen die Finanzen dabei eine Rolle. So entlässt der Spieleentwickler EA gleich vier seiner kostenlosen Onlinegames aus dem Dienst. Was passiert mit der Community und den aktiven Gilden, Clans und Spiel-Freunden nach solch einem Shutdown? Für viele Fans ist dies eine traurige Nachricht, doch zum Glück wird das free-to-play Konzept von anderen Entwicklern wieder belebt.

Mitte letzter Woche wurde der Support von EA bereits eingestellt. Betroffen sind die Titel FIFA World, Need for Speed World, Battlefield Heroes und Battlefield Play4Free. Bis zum 14. Juli 2015 können diese Onlinespiele noch genutzt werden, bevor sie entgültig vom Netz genommen werden. Als Begründung gab EA an, dass diese Titel nicht mehr genug Nutzer aufweisen und dadurch die Kosten für den Service nicht lohnend sind. Auch wenn die Spielerzahlen stark gesunken sind, so werden zahlreiche Gemeinschaften durch diese Entscheidung gelöst. Need for Speed World blickt sogar auf ein fünfjähriges Bestehen zurück.
Diese Entscheidung betrifft jedoch nicht den immer noch beliebten Titel SWTOR, welches bestehen bleibt und im Zuge des Star Wars Revivals auch ein paar Neuerungen zu erwarten hat. Das Browsergame Command & Conquer Tiberium Alliances wird ebenfalls fortbestehen. Nach dieser Entscheidung bleibt abzuwarten, ob EA neue free-to-play Games herausbringt oder ob dieses Geschäftsmodell möglicherweise nicht mehr das richtige für den Konzern ist. Andere Entwickler bleiben bei diesem Modell und setzen auch in Zukunft auf das kostenlose Angebot. So erfreut sich Heroes of the Storm von Blizzard bereits größter Beliebtheit und auch Landmark von Sony soll ein kostenloses Sandbox-Rollenspiel werden.