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Auf dieser Stichwort-Seite finden Sie die Artikel zu Google und Informationen zu Online Spiele im Allgemeinen.


Ohne Konsole loslegen: Cloud Gaming auf dem Vormarsch

Google Stadia

Bei Betrachtung eines größeren Zeitrahmens der Menschheitsgeschichte ist das Feld der Videospiele natürlich noch sehr jung. Allerdings auch nicht wesentlich jünger als beispielsweise das Fernsehen. Und in jüngerer Betrachtung hat die Geschichte der Videospiele doch schon einiges aus den zurückliegenden fünf Jahrzehnten zu erzählen. Interessant dabei ist, dass sich im Kern nicht viel in den Jahrzehnten geändert hat. Ob nun Pong Anfang der siebziger Jahre oder hochauflösende Shooter der Neuzeit, die über das Internet gespielt werden. Gemeinsam ist diesen Ansätzen, dass es darum geht, dass Spieler spielen und somit Spaß haben können. Doch technisch hat sich natürlich in der langen Zeit schon einiges getan. Eine der neuesten Entwicklungen, die bahnbrechendes Potenzial hat: Cloud Gaming. Spieler brauchen also keine Konsolen oder Computer mehr, um spielen zu können. Big Player wie Google, Microsoft und Amazon sind an der Sache dran.

Was ist Cloud Gaming?

Cloud Gaming klingt nach einem schönen Wort, hinter dem sich aber eigentlich eine relativ einfache Sache verbirgt. Mit Clouds sind im Grunde Server gemeint, die bei den großen Anbietern stehen. Clouds sind heute keine unbekannte Sache mehr. Jeder, der Daten auch online abspeichert, macht das in einer sogenannten Cloud. Die werden von vielen Anbietern angeboten, eben auch Google, Microsoft oder auch Amazon. Cloud Gaming besagt jetzt, dass die Spiele nicht mehr zu Hause auf der heimischen Konsole oder dem Computer liegen müssen, sondern in der Cloud. Das sorgt für einige Änderungen zu den bisherigen Modellen.

Ein Computer, oder auch eine Konsole (die letztendlich auch eine Art Computer ist), ist deshalb notwendig, um Spiele überhaupt spielen zu können. Die vom Spieler eingebenen Daten müssen verarbeitet und dargestellt werden, wofür Arbeitsspeicher, Grafikkarten, Soundkarten und Festplatten ins Spiel kommen. Je höher die Anforderungen des Spiels, desto besser muss ein Computer sein. In Zukunft sollen aber Computer oder Konsolen zu Hause nicht mehr benötigt werden. Doch wie kann das funktionieren?

Im Grunde müssen Spiele auch immer noch verarbeitet werden, doch das soll in Zukunft eben in den Clouds geschehen. Oder um es anders auszudrücken: Der Weg zwischen Controller und Computer wird einfach größer. Der Spieler kann in Zukunft einfach am Fernseher spielen, so wie er heute Videos im Internet anschaut. Über einen Controller werden Eingaben gemacht, die dann an die Cloud gesendet und dort verarbeitet werden. Die Daten kommen dann verarbeitet zurück, sodass eben Spielen per Stream möglich wird. Vergleiche werden herangezogen, in dem solche Konzepte auch mit Netflix für Spiele bezeichnet werden.

Die verschiedenen Anbieter

Cloud Gaming ist im Grunde nicht ganz neu. Auch heute können Spieler schon im Internet spielen, allerdings eben nur kleinere Spieler. Für alles, was etwas höhere Anforderungen hat, braucht es eben den eigenen Computer oder eine Konsole. Cloud Gaming Ideen gab es schon früher, aber oftmals stand die Machbarkeit in Frage. Es verwundert daher nicht, dass die realistischsten Lösungen jetzt von den ganz großen Namen kommen. Das sind aktuell Google, Microsoft und auch Amazon. Während Amazons Cloud Gaming derzeit eher noch etwas Unkonkretes darstellt, hat Microsoft bereits angekündigt, dass man mit xCloud Anfang 2020 an den Start gehen will. Die größten Wellen hat aber bisher Google mit dem Angebot Stadia geschlagen.

Es macht durchaus Sinn, dass hinter Stadia ein großer Spieler am Markt wie Google steckt, da eben große Rechenleistungen notwendig sind. Die hat Google ohne Frage zu bieten. Stadia soll in Zukunft über verschiedene Abo-Modelle verfügen, wie man sie auch von normalen Filmstreaming Portalen kennt. Rund 9,99€ soll der Zugang kosten. Darüber hinaus soll es aber auch eine kostenfreie Variante geben. Die mit Kosten verbundene Lösung heißt nicht, dass die Spiele nicht teilweise trotzdem gekauft werden müssen.

Wichtig ist, dass es ganz ohne Hardware nicht gehen wird. Der Stadia Controller für rund 70€ kann zum Spielen genutzt werden. Manche Fernseher brauchen womöglich Chromecast Ultra, um funktionieren zu können. Google Stadia kann bereits getestet werden und die ersten Stimmen sind gemischt bis positiv. Das Konzept hat auf jeden Fall Zukunft, aber es zeigt sich eben, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass so hohe Datenmengen ohne Latenz verschickt und empfangen werden können. Das ist nämlich eines der größten Probleme: Spielen macht wenig Sinn, wenn zwischen Eingabe auf dem Controller und Ausführung auf dem Fernseher erst einige Momente vergehen müssen. Das wird letztendlich aber auch immer von der eigenen Internet Verbindung abhängen.

Hohe Anforderungen

Ein großes Thema im Zusammenhang mit Streaming besteht in den Datenmengen. Das ist eigentlich auch das Kernthema und die Problematik. Spiele müssen berechnet werden, da sie ja nicht wie Filme voraufgezeichnet sein können. Der Spieler macht jede Sekunde mehrere Eingaben, die verarbeitet werden wollen. Hochauflösende Grafiken aber erfordern viel Rechenkraft, die dann halt auch über das Internet geschickt werden muss. Cloud Gaming wird so viel mehr Datenvolumen benötigen als beispielsweise das Schauen von Filmen. Notwendig werden entsprechend gute Internet Verbindungen, die teilweise aber auch noch nicht vorhanden sind. Der Umweltaspekt für die vielen Daten kommt auch noch hinzu. Das sind aber sicherlich alles Aspekte, die in Zukunft noch zur Genüge diskutiert werden.


22. November 2019 / charlie - Kategorie: Spiele News

Google will mit Stadia Videospiel-Markt revolutionieren

Stadia

Wenn es um Videospiel Geschichte geht, führt kein Weg an Konsolen vorbei. Ende der sechziger bzw. Anfang der siebziger Jahre erschien erstmals mit “Magnavox Odyssey” eine Konsole für das heimische Wohnzimmer, deren Fähigkeiten allerdings noch begrenzt waren. Beispielsweise gab es keine zusätzlichen Spiele dafür. In der Nachfolge erschienen weitere Versionen, die unter anderem auch den Spiele Klassiker “Pong” enthielten. Im Verlauf der siebziger Jahre sollten die Firmen Atari und Coleco für weitere Sprünge der sogenannten Telespiele sorgen. Seitdem hat sich viel auf dem Konsolenmarkt getan. Nintendo war schon früh auf dem Markt vertreten, später kamen Sony und Microsoft mit dazu. Diese drei Hersteller dominieren heute den Markt. Und natürlich gibt es auch Computer. Mit Google Stadia soll jetzt Konkurrenz zu den genannten Unternehmen entstehen, allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Konsole.

Stadia für Videospiele Streaming

Was genau ist Stadia eigentlich? Es handelt sich dabei um eine Plattform, die von Google ins Leben gerufen wurde und die Spiele Streaming ermöglichen soll. Damit ist gemeint, dass Spiele eben direkt über das Internet gespielt werden und zwar von jedem beliebigen Gerät aus. Technisch gesehen passiert das heute schon mit kleineren Spielen, aber eben nicht mit großen grafischen Spielen, beispielsweise Shootern oder Rennspielen. Der Grund dafür liegt in der Rechenkraft, die benötigt wird, um solche Spiele darzustellen bzw. auszuführen. Der Computer oder die Konsole dienen mit ihren Prozessoren und Arbeitsspeichern der Verarbeitung der Spiele. Doch per Streaming wäre das gar nicht notwendig. Dann würden die Spiele auf den Servern von Google verarbeitet und nur noch an das heimische Ausgabegerät geschickt.

Das lässt sich auch einfach mit Film Plattformen vergleichen. Statt DVD-Player und physischem Datenträger können heute Filme einfach direkt aus dem Internet gestreamt werden. Die große Schwierigkeit ist bei Spielen aber, dass nicht einfach ein Film abgespielt werden, sondern die Eingabe des Spielers in Echtzeit berechnet werden muss. Dazu kommen noch sonstige Dinge, die im Spiel berechnet werden müssen. Umso mehr kommt hinzu, wenn mehrere Spieler gleichzeitig spielen wollen. Daher ist das größte Problem, das Google lösen muss, die Latenz. Wenn Spiele nur mit Ruckeln und Verzögerungen gespielt werden können, macht es natürlich nicht viel Sinn.

Die Latenz überwinden

Stadia ist insofern keine Revolution, da die Idee nicht neu ist. Schon zuvor hat es Spiele Streaming-Seiten gegeben, die allerdings nicht den großen Durchbruch feiern konnten. Der Grund liegt letztendlich in der Latenz. Damit ist die Zeit gemeint, die zwischen Eingabe und Verarbeitung liegt. Wenn ein Spieler in einem Spiel eine Taste drückt, will er natürlich eine sofortige Umsetzung. Eine geringe Latzenz im Milisekundenbereich gibt es immer. Sobald diese aber anwächst, werden Spiele im Grunde unspielbar. Das gilt vor allem für Multiplayer Spiele. Schon ab 100 Milisekunden wird es eng und man kann die Verzögerungen merklich spüren. Genau das Problem will Google aber mit neuester Technik und der bestehenden Infrastruktur umgehen.

Zum einen bringt Google auch einen eigenen Controller auf den Markt, der direkt über Wlan mit dem Server verbunden sein soll. Das soll bereits einiges bei der Eingabe einsparen. Darüber hinaus ist Google ein Internet Gigant, der ohnehin schon über eine große Serverstruktur auf der ganzen Welt verfügt. Das ist ein Vorteil, den andere Anbieter nicht haben. Ferner wird das Netz auch immer weiter ausgebaut, sodass mit der Zeit ohnehin die Verarbeitungszeiten sinken.

Was bedeutet Stadia für den Markt?

Wenn die Spiele sauber und mit geringer Latenz laufen werden, dürfte sich Stadia durchsetzen. Letztendlich hat man mit Google eine enorm starke Basis, die kaum ein anderer Anbieter in dieser Form bieten kann. Die Einfachheit dürfte entscheidend dafür sein, dass eine Streaming-Plattform sich durchsetzt. Ähnlich wie bei Netflix. Es müssen weder Konsolen noch Spiele gekauft werden, man kann einfach ins Internet gehen und sofort mit dem Spielen beginnen. Und das im Grunde von jedem beliebigen Endgerät aus. Also sowohl vom Fernseher als auch am Computer sitzend. Wenn das funktioniert, dürfte das mit dazu beitragen, dass Konsolen vielleicht in einigen Jahren oder zumindest Jahrzehnten der Vergangenheit angehören. Man darf also gespannt sein, wie es sich alles entwickeln wird.


21. März 2019 / charlie - Kategorie: Spiele News

Lara Croft ab Herbst im Browser Chrome spielbar

Browsergames

Wie sehr sich die Landschaft der Videospiele verändert, erkennt man momentan sehr stark an den Browsern. Sie sind die Schnittstelle, über die wir mit dem Internet kommunizieren. Bei den meisten Browsergames ist es bereits üblich, dass man keine Software mehr installieren muss. Man muss nicht einmal mehr eine DVD oder wie früher Diskette einlegen. Es reicht bereits, dass man die entsprechenden Seiten aufruft. Das Unternehmen Google möchte auch in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle einnehmen. Bereits jetzt kann man über den Browser des Internetriesen das Spiel From Dust spielen, ohne dafür Software installieren zu müssen. Ab Herbst soll der Titel „Lara Croft and the Guardian of Light“ dazu kommen. Wie viel und ob er überhaupt etwas kosten soll, steht bisher noch nicht fest. Jedoch soll keine Software nötig sein.

Der Titel „Lara Croft and the Guardian of Light“ stellt eine Besonderheit im Tomb Raider Universum da. In diesem Spiel sieht man Lara nicht von hinten sondern aus der Vogelperspektive – wie bei Diablo. Interessant bei diesem Titel ist auch, dass man ihn zu zweit spielen kann. Wenn es so kommt, dann wäre es ein weiterer großer Schritt, bei dem Video- und Browserspiele miteinander verschmelzen. Vor allem grafisch wird das eine Herausforderung sein, sodass langsame Verbindungen das Spiel sicher nicht mehr stemmen können. Es wird also auch eine Art Testlauf sein, beim dem Tomb Raider online die perfekte Spielvorlage bildet, um auch ein interessiertes Publikum anzulocken.


30. Juni 2012 / charlie - Kategorie: Browsergames





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