Rommé ist ein weltweit verbreitetes Kartenspiel, dass heute überwiegend in Europa gespielt wird,
wenn auch eigentlich der Vorläufer aus Mexiko stammt. Das mexikanische Conquian wurde bereits, genau
wie das heutige Rommé, mit zwei französischen Blättern zu je 52 Karten gespielt. Während die
Europäer das Legespiel vorwiegend mit mehreren Personen spielen, herrscht in den USA das Gin Rummy,
einer Variante des Spiels für zwei Mitspieler. Der deutsche Name Rommé leitet sich daher auch
vom englischen Rummy ab, welches auch in Österreich gebräuchlich ist. Auch wenn die deutsche
Bezeichnung sehr französisch klingt, nennen die Franzosen das Spiel Rami.
Rummy / Rommé
Spiel-Prinzip
Zu den jeweils zwei französischen Blätter kommen drei Joker hinzu. Schließlich erhält jeder Spieler
dreizehn Karten, der Geber selbst nimmt eine mehr auf die Hand und beginnt damit das Spiel. Ziel ist
es, alle Karte von der Hand loszuwerden. Pro Durchgang muss aber eine Karte auf einen Stapel geworfen
werden. Die restlichen Karten wird man über bestimmte Kombinationen los. Um überhaupt Karten abspielen
zu können, benötigt man 40 Punkte, die in einer Reihe, bestehend aus einer Farbe, zusammenkommen müssen.
Erlaubt wären also Herz Zehn bis Herz König. Allerdings können auch Vierlinge gelegt werden, als zum
Beispiel vier Könige aus vier verschiedenen Farben. Beim Rauskommen müssen die 40 Punkte durch eine
einzige Kombination erreicht werden. Danach kann man fast nach belieben auslegen: Es zählt immer noch
die Regel, dass Karten in einer Reihe ausgelegt werden müssen, dazu kommt, dass so eine Reihe niemals
aus weniger als drei Karten bestehen darf. Liegen bereits Reihen auf dem Tisch, können eigene Karten,
sofern passend, daran angelegt werden. Auch in der Runde, in der man alle Karten abspielen könnte,
muss eine letzte auf den Ablagestapel geworfen werden.
Rummy / Rommé gegen echte Gegner spielen: |
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