Ravensburger Brettspiele | Vom verrückten Labyrinth bis Malefiz
Die Deutschen sind in vielen Genres und Sportarten wahre Weltmeister. Das gilt für Technik, Know-How, aber auch für Brettspiele. Denn kaum ein anderes Land hat ein solch ausgeprägtes Bewusstsein für Brettspiele. Klar, Karten werden überall gespielt – ob Rommé oder MauMau Ableger, doch die Fülle an Brettspielen sind nur hier zu finden und gehören zu echten Exportschlagern. Unter anderem ist dafür auch das Unternehmen Ravensburger bekannt, von dem jeder schon irgendwie einmal gehört hat. Vor allem aber auch von den Spielen, die unter diesem Namen veröffentlicht wurden. Das verrückte Labyrinth gilt längst als Spieleklassiker, Malefiz war viele Jahre ein beliebter Zeitvertreib, bevor es das Internet gab und Memory spricht für sich. Und trotz Internet sind die Spiele beliebter denn je und sowohl auf dem Tisch als auch online werden beliebter Klassiker gespielt.
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Die Geschichte von Ravensburger
Ravensburger ist ein Traditionsunternehmen, dass bereits viele Jahre auf dem Buckel hat. Die Gründung datiert ins Jahr 1883, der Vater des Unternehmens war Otto Maier, der Jahre zuvor bereits die Verlagsbuchhandlung seiner Eltern in Ravensburg übernommen hatte. „Reise um die Erde“ wurde der erste Titel aus dem Programm und ist damit über 120 Jahre alt. Die ersten Spiele waren vor allem auch Lernspiele für Kinder und Familien. Über die Jahre kamen dazu auch Ratgeber, Bilderbücher und Bastelbücher, der Verlag war also breit aufgestellt und hat sich nicht nur auf Gesellschaftsspiele spezialisiert.
Das Unternehmen wuchs immer weiter an und verkaufte sowohl Bücher als auch Spiele und Puzzles. Der zweite Weltkrieg ging relativ spurlos an Ravensburger vorbei, sodass schon bald weiter produziert werden konnte. In den siebziger Jahren dann bekam das Unternehmen das typische Aussehen mit dem Dreiecks Logo.
Ravensburger Spiele
Es gibt zahlreiche Spiele aus dem Ravensburger Programm, die heute als Klassiker gelten. Viele davon kennt man bereits aus der Kindheit. Memory und Malefiz sind zwar keine reinen Neu Erfindungen gewesen, da sie bereits auf älteren Spielprinzipien beruhten, doch die Namen der Spiele sind durch Ravensburger berühmt geworden. Über 50 Millionen Mal wurde Memory bis heute verkauft. Dimensionen, die an die Musikindustrie erinnern.
Zahlreiche dieser Spiele wurden als „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet. Unter anderem „Hase und Igel“ oder auch das beliebte „Sagaland“. Ebenfalls ein Klassiker mit Auszeichnung ist „Scotland Yard“. Mittlerweile ist Ravensburger nicht mehr aus der Welt der Gesellschaftsspiele wegzudenken. Auch online können daher heute zahlreiche Titel gespielt werden, die es vormals nur für den Tisch gegeben hat. Eine Entwicklung, die in Zukunft sicher genauso weiter gehen wird.
Bild (c) by Ernst Rose / pixelio.de





Das Jahr 1995 ist ein ganz besonderes in der Welt der Gesellschaftsspiele. Zwar gab es zu dieser Zeit bereits viele Spiele Klassiker, jede Menge guter Brettspiele, jedoch kaum eines sollte einen solchen Siegeszug hinlegen wie „Die Siedler von Catan.“ Und das in so kurzer Zeit. Mit dem Gewinn des „Spiel des Jahres“ im Jahr 1995 begann der große Siegeszug der Siedler um die ganze Welt. Und auch heute noch – 15 Jahre danach – ist die Begeisterung längst nicht abgebrochen. Zahlreiche Erweiterungen, besondere Auflagen und verwandte Produkte haben dieses noch eigentlich junge Spiel zu einem der erfolgreichsten und beliebtesten Spiele der Welt gemacht. 
