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Gamescom 2010

1. September 2010 / charlie

Auch in diesem Jahr war die Gamescom wieder ein absoluter Erfolg. Sogar mit einem neuen Besucherrekord, der in diesem Jahr gebrochen wurde. Obwohl die Spielebranche erstmals weniger Umsätze verbuchen konnte, stehen Games noch lange nicht auf dem Abstellgleis. Im Gegenteil, hier steckt auch weiterhin großes Potenzial, das entdeckt werden will. Wieder hat sich gezeigt, dass vor allem auch Online Games eine große und wichtige Rolle in Zukunft spielen werden. Aber auch Einzeltitel haben es den Besuchern in diesem Jahr angetan.

Neue Controller und viel 3D

An großen Zahlen hat es bei der Gamescom 2010 nicht gemangelt. Ganz im Gegenteil, hier gab es Masse und oft auch Klasse. Besonders groß jedoch die Zahl der Besucher. Über 250.000 Besucher kamen in den Tage nach Köln und hatten dabei das selbe im Sinn: Spielen, Spielen, Spielen. Und sie sollten nicht enttäuscht werden. Ungefähr 10.000 Spielestationen warteten darauf, entdeckt zu werden. Hier konnten sich die Besucher austoben und Spieleneuheiten kennenlernen. Ingesamt 505 Aussteller waren mit an Bord, darunter namenhafte Riesen der Branche, aber auch kleinere Firmen, die hier auf sich aufmerksam machen wollten.

Rund 200 Premieren durfte man auf der diesjährigen Gamescom 2010 anschnuppern und testen. Dabei gab es zwei hauptsächliche Aspekte, die auch Trends der letzten Jahre fortführen. Zum einen der Online Aspekt, der bei vielen Spielen weiterhin immer wichtiger wird. Zum anderen aber auch neue Spiele auf den neuesten Konsolen, bei denen ganze Körperarbeit gefragt. Neue Steuerungen sorgen auch weiterhin dafür, dass der Controller immer wieder sein Gesicht verändert. Die Playstation 3 warten mit dem kabellosen Handcontroller auf, während die Xbox 360 sogar nur die beiden Hände zum Steuern benötigt. Darüber hinaus war natürlich in den Tagen von Avatar auch 3D ein Thema. Auch hier gehen die Entwickler Stück für Stück einen Schritt weiter. Nintendo präsentierte den neuen 3DS, bei dem das unteren Display ganz ohne 3D Brille einen gleichen Effekt erzielt.

Gamescom 2010 Spiele

Bei den Spielen gab es vor allem auch alte Kost in neuem Gewand zu bestaunen. Einige Nachfolgetitel werden noch in diesem Jahr erscheinen und sorgen bei vielen Gamern für feuchte Augen. Zum Beispiel Age of Empires Online, der klassische Strategietitel wird bald als aufgemotzte Version verfügbar sein, in dem sich Spieler weltweit gegeneinander messen können. Erste Bilder vom Spiel zeigen helle Grafiken und liebevolle Welten. Für Strategiefreunde eine gute Nachricht. Ein Titel in einem anderen Genre hat für wirklich sehr lange Warteschlangen auf der Gamescom gesorgt. Crysis 2 wird von vielen Spielern heiß ersehnt. Man erwartet nicht nur ein schickes Multiplayer Game, sondern wieder eine tolle Grafik. Für Freunde von Taktiken soll Crysis 2 einiges zu bieten haben.
Eines wurde auf der Gamescom 2010 auch deutlich und zwar ist der Anteil von spielenden Frauen gesunken. Dabei ist das seit einigen Jahren ja ein beliebtes Zielpublikum. Ändern könnte das eventuell Sims Mittelalter, bei dem die gewohnten Sims in eine Mittelalter Welt gesteckt werden. Bedürfnisse und Spielprinzip bleiben gleich, doch die Anforderungen beim Spielen ändern sich. Es wird sich zeigen, wieviel Frauen mit dem Mittelalter anfangen können.

Es gab noch viele weitere Titel, die in diesem Jahr vorgestellt wurden und meist in den nächsten Monaten veröffentlicht werden. Trotz einmalig gesunkenem Umsatz zeigt der Games Markt, was in ihm steckt.




Bowser – Erzfeind von Mario

14. August 2010 / charlie

Teil 1 aus der Reihe Bösewichte der Spielgeschichte

Er ist weltweit bekannt und hat sogar – trotz seiner sehr cholerischen und arglistigen Art – eine Fangemeinde. In zahlreichen Mario Titel hatte er bisher Auftritte und läuft damit in Sachen Feindbild selbst Donkey Kong den Rang ab, der über die Jahre nur selten seine Auftritte in Mario Spielen hatte. Bowser ist ein Gegner, der ständig auf seinen Vorteil aus ist. Erbarmen und Gnade sind von ihm nicht zu erwarten. Seit seinem ersten Auftritt in Super Mario Bros. sorgt er für Ärger, sodass kaum Zeit zum Verschnaufen bleibt. Oft stand er kurz davor, aber am Ende konnte Mario immer seine Pläne vereiteln. Dennoch gibt er nicht auf und wird vermutlich auch in Zukunft ein wahrer Spiele Gegner in zahlreichen Games sein. Dabei hat er den Sprung vom 2D Wesen zum 3D Gegner ebenso mit Bravour geschafft, wie zahlreiche andere Figuren aus Spiele Klassiker.

Bowser - Spiele Bösewicht

Bowser in Mario Spielen

Seinen ersten Auftritt in einem Mario Spiel hatte Bowser in Super Mario Bros., das erstmals 1985 für das Nintendo Entertainment System erschien. Dort bekam er auch sein heute typisches Aussehen, da er auf die Koopas zurückgeht und deren König ist. Im Gegensatz zum Fußvolk jedoch ist Bowser um einiges größer geraten und sein Schildkrötenpanzer ist übersät mit Stacheln. Kein einfacher Gegner also. Sei es im Spiel über oder aber im direkten Duell. Denn Bowser hat seitdem auch die lästige Gewohnheit nicht nur während des Spiels für Furore zu sorgen, in dem er seine Truppen auf die Jagd schickt, sondern auch immer als Endgegner zu erscheinen. Hier heißt es dann nochmal alle Kräfte bündeln, denn Bowser ist alles andere als einfach zu besiegen.

In späteren Auftritten wie Paper Mario hat Bowser ebenfalls Auftritte, sogar solche, bei denen er sich auf die Seite der Helden stellt. Allerdings nicht aus idealistischen Gründen, sondern meist aus Eigenzweck, weil es die Situation nun einmal gerade so verlangt. Auch in der Mario Party Reihe ist Bowser mit an Bord und versucht den geselligen Abend mit seinen Lava Leveln zu durchkreuzen. Einfach wird es auch hier nicht.

Familienglück

Auch ein Bowser war mal jung und später auch alt. Als Baby Bowser tritt er in Super Mario World 2: Yoshis Island auf. Dabei sieht er seinem späteren Sohn Bowser jr. Ziemlich ähnlich. Dieser tritt in späteren Spielen auf und tritt beinahe passgenau in die Fußstapfen seines Vaters. Auch ihm ist viel daran gelegen, mit teuflischen Plänen für Unruhe zu sorgen.

Bowser Spiele online spielen

Im Gegensatz zu Donkey Kong ist es Bowser noch nicht vergönnt gewesen, eine eigene Spielreihe  zu bekommen. Vielleicht würde das auch zu sehr an seinem wohlverdientem Image kratzen, dass er sich über all die Jahre aufgebaut hat. Wer dennoch auf den Spiele Schurken treffen möchte, der kann es mit einer Partie Mario online versuchen. Dann erfährt man auch, wie gefährlich Bowser wirklich ist, in dem er den Weg des Helden mit zahlreichen Fallen und Gegnern pflastert.




Poker – Siegeszug im Internet und doch ein Klassiker

6. August 2010 / charlie

Teil 7 der Reihe Beliebteste Brett- und Kartenspiele

Der Begriff Poker ist wohl jedem geläufig, auch wenn nicht jeder schon eine Partie des beliebten Kartenspiels mitgemacht hat. Das Wort Pokerface ist längst in den alltäglichen Sprachgebrauch eingegangen und Bluffen ist unmittelbar mit Poker verbunden. Ein Kartenspiel, dass sich in den kulturellen Kontext der Moderne gesetzt hat und mit dem Internet noch weiter an Bedeutung zugenommen hat. Kaum ein Skill Game Seite, auf der nicht Poker angeboten wird. Zahlreiche Portale gründen sich alleine für dieses Spiel, weltweit spielen Millionen Spieler vor dem Rechner oder aber in Poker Runden. Dabei handelt es sich bei Poker aber nur um ein Spielfamilie, die sich in  mehrere Spielvarianten aufteilt. Texas Hold´em ist eine beliebte Form davon.



Geschichte des Poker

Die Entstehung von Poker wird auf die Zeit nach dem späten Mittelalter datiert. Poker soll aus mehreren Einflüssen bestehen das zum Beispiel das deutsche Poch, Primero, Brag und Bouillotte. Später fand man den Zusammenhang von Poch (pochen -> to poke) zu Poker. Größere Bekanntheit und mit genaueren Daten fand Poker im 19. Jahrhundert, hier vorwiegend in Amerika. Vor allem im Zuge der Besiedlung des Westens verbreitete sich Poker rasant und wurde zum beliebten Zeitvertreib, bei dem es nicht selten um hohe Geldsummen ging, die als Einsatz dienten. Zu dieser und nachfolgender Zeit entwickelten sich auch die vielen verschiedenen Varianten, von denen heute noch einige Bestand haben. Seit dieser Zeit war Poker ein beliebtes Kartenspiel.

Weltberühmt und noch beliebter wurde es im Verlauf der 1970ziger. Mit der World Series of Poker wurde Poker saloonfähiger, hatte allerdings weiterhin den Ruf des Glücksspiels. Mit dem Internet begann der größte Andrang auf Pokerrunden überhaupt. Immer mehr Amateure sahen hier eine Chance, Geld zu verdienen. Doch nicht das alleine sorgte für die große Poker Beliebtheit. Das Spielprinzip rund ums Bluffen und Einschätzen der Gegner ist eine willkommene Abwechslung zu sonstigen Kartenspielen. Erstmals konnten in der Moderne auch Amateure große Turniere gewinnen, was den Boom zusätzlich anstieß.

Poker Regeln und Poker im Internet

Bei Poker geht es darum, möglichst ein hohes Blatt aus fünf Karten zu erhalten. Der Wert steigt in bestimmten Kombinationen. So sind zwei gleiche Karten ein Paar, danach folgen Drilling, Full House und weitere Kombinationen. Da beim Poker aber nicht ständig ausgespielt und gezogen wird, geht es darum, mit dem vorhandenen Blatt möglichst viel anzufangen. Das kann unter anderem durch Bluffen geschehen. So kann ein schlechtes Blatt doch noch Gewinn erzielen, in dem man den Gegner glauben lässt, man hätte eine starke Kombination auf der Hand. Das geschieht unter anderem durch Einsätze. Zwischenzeitlich kann man als Spieler aber auch aussteigen. Wer zum Schluss in der Runde übrig bleibt oder aber das höchst Blatt hat, gewinnt den Pot (alle Einsätze der Runde).

Im Internet gibt es zahlreiche Möglichkeiten Poker online spielen zu können. Viele Skill Game Anbieter haben Poker im Programm. Oft kann man hier um echtes Geld spielen, wobei die meisten Anbieter mit einem festgeschriebenen Limit spielen. Bevor es allerdings ums echte  Geld geht, sollte man möglichst ein paar Übungsrunden machen, um den Geist vom Pokern kennenzulernen. Hier geht es vor allem um ein gutes Gespür.




Spielepartner gesucht

1. August 2010 / gabriel

Da es mehr Retro-Spiele gibt, als wir bei gamesbasis.com präsentieren können, gibt es seit einiger Zeit neben unser Seite mit den besten Spiele-Klassikern eine weitere Retrospiele Seite erstellt, auf welcher wir zu weiteren Retrospielen auf anderen Seiten im Internet verlinken. Allerdings haben sich bisher für viele Spiele noch keine Partner gemeldet. Daher suchen wir noch Webmaster von Spiele- oder Freizeitportalen oder auch von privaten Homepages, die eines dieser Spiele oder auch andere uns noch nicht bekannte Versionen auf ihrer Seite haben oder einbinden möchten. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite und helfen, die Spiele einzubinden. Wir verlinken dann direkt zu diesem Spiel. Als einzige Gegenleistung bitten wir auch um einen Link zu uns, entweder zu unserer Startseite oder auch zu einem unserer Spiele.

Wir hoffen, auf diesem Wege neue Link-Partner zu finden. Webmaster bitte meldet euch bei der im Impressum angegebenen Adresse! Folgende Spiele suchen anderem noch einen Paten:

  • Battle City
  • Centipede
  • Commander Keen
  • Dizzy the prince
  • Duckhunt
  • Jetpac
  • Kaboom
  • Willi Manic Miner
  • Overdrive
  • Q-Bert
  • R-Type
  • Salmomon’s Key
  • Time Pilot

Sie kennen noch weitere Online Remakes von klassischen Computerspielen? Dann freuen wir uns, wenn Sie uns kontaktieren.

Dizzy the Prince Overdrive R-Type 

 




Bösewichte der Spielgeschichte | wahre Spiele Gegner mit Starpotenzial

21. Juli 2010 / charlie

Nach der Reihe über Spielehelden widmen wir uns nun den Pendants dazu, den Bösewichten und Gegner unserer Helden. Auch hier gibt es eine ganze Reihe an erfolgreichen Karrieren, die sich über viele Jahre im Spielgeschäft etabliert haben und teilweise sogar die guten Helden übertrumpft haben und nicht weniger beliebt sind. Für TV und Kino kennt man Darth Vader und Sauron, die sich als herausragende Schurken etabliert haben. Doch auch auf der Games Bühne bewegen sich so manche Stars, einige davon sehr bekannt, andere eher weniger.

Donkey Kong Spiele Bösewicht

Der Endgegner

Oftmals begegnet man dem echten Schurken nur sporadisch im Spiel. Meist beginnt es damit, dass der Schurke seinen Auftritt hat und irgendetwas Blödes anstellt. Darunter fallen solche Dinge wie ungünstige Anschlagspläne schmieden oder Prinzessinnen entführen. Im Laufe des Spiels treten sie dann immer wieder sporadisch auf, sei es um nochmal Öl ins Feuer zu gießen oder dem Spielehelden gehörig auf den Geist zu gehen. Doch spätestens am Ende kommt dann der große Auftritt, in Form des Endgegners können sich Bösewichte endgültig profilieren und zeigen, was sie drauf haben.

Allerdings prägt sich der Charakter eines Spiele Bösewichtes nicht alleine dann, wenn er zu sehen ist. Im Prinzip wird alles, was dem Spieleheld an Steinen in den Weg geworfen wird, auf den Bösewicht projiziert. Je schwieriger und ausgeklügelter die Fallen und Hürden, desto arglistiger wird auch der Bösewicht eingeschätzt. Beliebtheit erlangen sie auch durch Kondition, wenn sie nicht gleich nach dem ersten Teil einer Spielreihe aufgeben und mutig wieder ihr Glück versuchen. Manche Bösewichte versuchen bereits seit über 30 Jahren den Spielhelden eins auszuwischen und kriegen doch immer wieder einen vor den Latz geknallt.

Berühmte Spiele Bösewichte

Ein sehr berühmter Bösewicht ist zum Beispiel Donkey Kong, auch wenn dieser im Laufe der Jahre einige Wandel durchgemacht hat. Im Grunde ist er aber derjenige, der Super Mario Geburtshilfe gegeben hat. Im Spiel Donkey Kong war nämlich er die Hauptperson, der italienische Klempner zunächst nur ein Beiwerk. Daraus resultierten schließlich zwei der beliebtesten Spielfiguren überhaupt.

Doch nicht etwa Donkey Kong sollte in späteren Jahren der Erzfeind von Mario werden, sondern ein zu groß geraten Schildkröte mit muffigem Blick. Bowser sorgt bereits seit vielen Jahren für Marios schlaflose Nächte, die Prinzessin wurde bereits gefühlte fünfhundert Mal entführt. In Super Mario ist also meist Bowser der Gegner. Darüber hinaus gibt es noch viele weitere, manche auch eher unscheinbar, andere haben es zur erstaunlichem Ruhm geschafft.

Teil 1Bowser – Erzfeind von Mario

 




One Button Games

18. Juli 2010 / gabriel

Während die Browser Games versuchen, sich gegenseitig immer mehr durch noch ausgefeiltere Grafiken und komplexere Spielewelten zu übertrumphen, hat sich längst auch ein Gegentrend entwickelt. Ausgehend vom Revival der Spieleklassiker und deren Charme führen sogenannte One Button Games die Fokussierung auf das Gameplay noch weiter fort. Wie der Name schon sagt, erfolgt die Steuerung eines solchen Games ausschließlich mit einer einzigen Taste, also die absolute Reduzierung gegenüber der Vielzahl an Knöpfen bei modernen Gamepads und Steuerkonsolen aber auch gegenüber der komplizierten Steuerung und Menuführung vieler Browser Games. Sehr oft wird bei One Button Games dabei auch die Pixelgrafik wie bei Spieleklassikern verwendet. Einer der besten und typischsten Vertreter dieses Genre ist das Spiel One Button Bob, welches wir hier präsentieren möchten.

One Button Bob online spielen

Wer das Bild genau anschaut, erkennt darauf auch ein Passwort, das auf der Herstellerseite zu einer kleinen Belohnung führt.

Tipp: Als Spezialist für One Button Spiele gilt BWin Games. Die Profiplattform bietet einige One-Button Spiele, welche auch gegen echte menschliche Gegner gespielt werden können. Wer möchte kann sein Glück auch mit kleineren Wetteinsätzen versuchen, um dem Ganzen noch mehr Spannung zu verleihen.

bwin Games

Mehr Informationen zu BWin Games findes sie auf unserer Spezialseite. Spiele reduziert auf das Wesentliche – das ist eine Philosophie, die auch von gamesbasis voll unterstützt wird.

One Button Games stehen aber keinesfalls für eine konservative, rückwärtsgerichte Spieletechnikentwicklung, denn sie bieten einen wesentlichen Vorteil: Sie könne praktisch auf jedem beliebigen Gerät gespielt werden, was vor allem in einer Handy-Welt mit mehreren hundert verschiedenen Modellen sich großer Vorteil erweist, denn dadurch sind diese Spiele für jedes Handy geeignet.

 




Lego Harry Potter Review

15. Juli 2010 / charlie

Seit einigen Wochen auf dem Markt sorgt der neue Lego Teil für reichlich Spaß in den Wohnzimmern. Anders als die Vorgänger ist Harry Potter Lego doch eher auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet, unterm Strich macht das aber gar nichts. Spaß macht der Titel in jedem Fall. Voll auf ihre Kosten kommen Freunde der Film- und Buchreihe, denn durch Hogwarts zu laufen, ist ein schon fast erhabenes Gefühl. Dem Spieler eröffnet sich eine bunte Spielewelt, in der er sich so richtig austoben kann. Eng an die Filme angelegt, wird es doch niemals langweilig.

Die Lego Reihe

Im Gegensatz zum Beispiel zu Lego Star Wars ist Harry Potter nicht ganz so viel aufs kämpfen aus. Bei Lego Indiana Jones hingegen gab es mehr Abenteuer Elemente. Im Harry Potter Titel bewegt man sich die meiste Zeit in Hogwarts und muss hier Rätsel lösen. Ernsthafte Duelle sind eher seltener, kommen aber wahrscheinlich im späteren Teil dazu. Das Schloss Hogwarts bietet jede Menge Freiraum, in der sich der Spieler austoben kann. Zaubertränke werden gebraut, man kann auf Besen fliegen und muss ständig Schüler retten. Interessant dabei ist aber auch, dass sich das Spiel zwar an die Filmreihe orientiert, man aber nicht ausschließlich Szenen nach spielt. Viel eher ist es so, dass manche Dinge, die im Film nur beiläufig gezeigt wurden, hier voll auf ihre Kosten kommen und man noch mehr Hintergründe kennenlernt.

Seine Mitschüler kann man mit eigens erworbenen Zaubersprüchen ärgern, allerdings sei der Gebrauch bei Lehrern abzuraten, da diese das nicht ungestraft auf sich sitzen lassen. Gespielt werden die ersten vier Jahre bzw. vier Filme. Vom Stein der Weisen bis zum Feuerkelch. Das Spiel ist auch für Einsteiger schnell zu erlernen, doch relativ weniger Tasten gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die zur Geltung kommen. Das kommt durch das Menü mit den vielen verschiedenen Zaubern, die einzeln ausgewählt werden können und nach Bedarf genutzt werden sollten. Nicht jeder Zauberspruch ist immer passend.

Harry Potter Fans

In Lego Harry Potter kommen Fans der Reihe, die sich vor allem in die Charaktere und Schauplätze verliebt haben, voll auf ihre Kosten. Es gibt kaum einen Charakter, den man nicht spielen kann. Von Hagrid, dem Wildhüter, über Harry, Ron und Hermine bis zum Hund Fang. Den Hauptteil spielt man mit den Hauptfiguren durch, doch im Laufe des Spiels werden immer mehr Figuren freigeschalten, die man dann nutzen kann.

Harry Potter Fans dürfen sich auch auf die Winkelgasse freuen, jene Straße, in der Zauberer alles notwendige kaufen können. Mit genügend Lego Münzen auf dem Konto kann man sich hier neue Kleidung und Zaubersprüche kaufen. In der Gringotts Bank wartet noch ein besonderer Schmankerl. Hier gibt es kleine Bau Abenteuer, die man spielen kann. Im Baumodus kann der Spieler sogar selbst zu Lego greifen und ein eigenes Level erstellen. Das Spiel kann sowohl alleine als auch zu zweit gespielt werden. Besonders im letzteren Falle ist der Spaß fast schon garantiert.




Brettspiel Klassiker Monopoly | Meine Straße, mein Haus, mein Hotel

8. Juli 2010 / charlie

Teil VI der Reihe Beliebteste Karten- und Brettspiele

Kaum einer, der nicht schon mal von Monopoly gehört hat. Kein Wunder, da es sich hierbei um eines der berühmtesten Brettspiele der Welt handelt. Dabei gehört es nicht zu solchen Klassikern wie „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Dame“, sondern ist ein sehr modernes Spiel, dass mit speziellem Spielbrett und Spielgeld daherkommt. Dennoch hat Monopoly den Sprung auf die große Bühne geschafft und der Boom hält bis heute an. Weltweit wurden viele Millionen Spiele unter diesem Titel verkauft. Immer mehr Varianten erscheinen, sowohl Brettspiele als auch Online Monopoly Versionen.

Monopoly

Die Geschichte von Monopoly

Die Ursprünge von Monopoly liegen ein wenig im Dunkeln und sind von fehlenden Aufzeichnungen und Rechtsstreiterein gekennzeichnet. Als Erfinderin gilt heute die Amerikanerin Elizabeth Magie Phillips, die das sogenannte „Landlord´s Game“ entwickelt  hat. Das Spiel handelt vom Immobilienmarkt und ist im Aufbau dem späteren Monopoly sehr ähnlich. Es ist nicht das einzige Spiel, dass sich zu dieser Zeit mit diesem Thema beschäftigt oder so einen Verlauf hat, man nimmt aber an, dass „the Landlord´s Game“ die Vorlage für das spätere Monopoly geliefert haben soll. Der tatsächliche erste Punkt von Monopoly wird auf 1930 datiert, erfunden von Charles Darrow, der nach eigenen Angaben das Spiel während der Weltwirtschaftskrise entwickelte. In den folgenden Jahren wurde das Spiel einige Male abgelegt, darauf vermarktete er es selbst, wodurch schließlich die Firma „Parker Brothers“ auf das Spiel aufmerksam wurde und die Lizenz kaufte.

Das Spiel wurde äußerst erfolgreich und begann mit dem Siegeszug um die Welt. 1974 kam das Spiel Anti-Monopoly auf dem Markt, wogegen die Firma General Mills (zu Parker Brothers gehörend) klagte. Im Folge des Rechtsstreits kam heraus, dass Charles Darrow seinerzeit die Spielidee auch nur übernommen hatte. Das Spiel ging demnach offensichtlich auf das „Landlord´s Game“ von Magie Philips zurück. Im selben Zuge erkannte man, dass 1932 bereits ein ähnliches Spiel auf dem Markt mit Namen „Finance“ gab, lange bevor „Parker Brothers“ die Idee kaufte.

Die Monopoly Spielregeln

Das Spielprinzip ist sehr einfach, denn es geht mehr oder weniger ums Geld. Oder besser ausgedrückt: es geht ums Monopol. Denn jeder Spieler betätigt sich im Immobilienmarkt, versucht Straßen zu komplementieren, worauf er dann Häuser und Hotels baut. Kommt ein Gegner auf ein solches Feld, wird ordentlich Miete kassiert. Irgendwann wird ein Spieler Pleite gehen, was bei Monopoly das Aus bedeutet.

In jedem Spielzug wird gewürfelt, die Spielfigur wird die Augenzahl weitergeschoben. Kommt man auf ein Feld, dass noch niemanden gehört, darf man sich dieses kaufen. Dabei zeigen Farben an, dass einige Felder zusammen eine Straße bilden. Mittelfristiges Ziel ist es, möglichst die Straßen zusammenzubekommen. Gehört das Feld bereits jemanden, muss dem Besitzer Miete gezahlt werden.

Sobald man eine Straße komplett hat, können Häuser und Hotels darauf gebaut werden. Dadurch steigen die Mietkosten und man kann seine Mitspieler schneller in den Ruin treiben. Ist man pleite, kann man das Spiel nicht weiterspielen. Irgendwann also besitzt ein Spieler das Monopol und gewinnt Monopoly.

Brettspiele und Monopoly online spielen

Monopoly ist sehr berühmt und in der Grundordnung seit vielen Jahren gleich geblieben. Dennoch gibt es viele unterschiedliche Versionen. Es gibt Monopoly mit Deutscher Mark, mit Euro, mit SpongeBob Schwammkopf, es gibt Star Wars Monopoly, Monopoly für Kinder, mit EC Karten und viele weitere Versionen. Die Macher verstehen sich darauf, dem Markt am Leben zu erhalten und die Verkaufszahlen sind nach wie vor vorhanden. Immer neue Generationen lernen den Brettspiel Klassiker für sich kennen.

Da macht es auch vor dem Internet nicht halt. Hier ist der Brettspiel Klassiker ebenfalls beliebt. Es gibt unzählige Versionen, in denen man Monopoly online spielen kann. Gegen Computer oder echte Gegner. Auch hier haben sich viele verschiedene Varianten entwickelt, die das Spiel in immer neue Settings stecken und dabei kleine Sonderfunktionen integrieren. Eine echter Brettspiel Klassiker, der noch viele erfolgreiche Jahre vor sich hat.

Monopoly Bild – © S. Hofschlaeger / PIXELIO




Kartenspiel Klassiker – Schnapsen online spielen

28. Juni 2010 / charlie

Teil V der Reihe Beliebteste Karten- und Brettspiele

 

Ein beliebtes Kartenspiel ist Schnapsen. Zwar nicht so berühmt wie Rommé oder Poker, doch es ist auch schon viele hundert Jahre alt und wird immer wieder gerne gespielt. Zwei Spieler versuchen im direkten Duell 66 Punkte durch Stiche zu holen oder den letzten Stich zu gewinnen. Ein schnell erlernbares Kartenspiel, dass auch unter dem Namen „Sechsundsechzig“ bekannt ist.

Schnapsen online spielen

Geschichte des Schnapsen

Der Begriff des Schnapsen lässt sich vermutlich einfach erklären, da beim Spielen Schnaps eine nicht unwichtige Rolle gespielt hat. Ähnliche Namensgebungen kennt man auch vom Gin Rummy, bei dem der Alkohol wichtiger Bestandteil des Ablaufes war. Doch das Kartenspiel ist auch unter dem Namen „Sechsundsechzig“ bekannt, was natürlich der Summe der Gewinnpunkte geschuldet ist. Doch neben dieser einfachen Erklärung gibt es auch eine Geschichte, die viele Jahre für wahr gehalten wurde.

Angeblich wurde das Kartenspiel 1652 in Paderborn erfunden. Der Name soll von der Schänke am Eckkamp Nr. 66 abgeleitet worden sein, in dem Schnapsen seinen Ursprung fand. Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte wird stark angezweifelt. Tatsächlich ist über den Ursprung von Schnapsen wenig bekannt, da es ein typischen Kneipenspiel ist und war, über das nur wenige Aufzeichnungen geführt wurden.

Eigentlich sind „Sechsundsechzig“ und „Schnapsen“ auch gar nicht das selbe Spiel. Es gibt geringfügige Unterschiede. Beide Kartenspiele gehören jedoch zur Bézique Familie.

Regeln von Schnapsen

Man spielt zu zweit. Dazu wird ein 20-Blatt verwendet (bei „Sechsundsechzig“ sind es 24 Karten). Die Kartenwerte gehen von der Zehn bis zum Ass. Das Ass zählt 11 Punkte, der König vier, die Dame drei, der Bube zwei und die Zehn zählt zehn Punkte.
Jeder Spieler erhält fünf Karten, zehn bleiben als Talon in der Mitte liegen, dazu wird die untersten Karte des Talons aufgedeckt (bleibt aber unter dem Stapel liegen). Diese Karte zeigt die Trumpffarbe an.
Gespielt wird abwechselnd. Der erste Spieler wirft eine Karte, der zweite folgt. Der höhere Wert gewinnt, wobei ein Trumpf immer höher als jeder Wert ist bzw. zwei Trumpfkarten wieder aneinander gemessen werden.
Gewonnen hat der Spieler, der durch seine gewonnenen Stiche 66 Punkte erhalten hat.

Schnapsen online spielen

Durch die Kürze und einfachen Regeln ist Schnapsen auch im Internet sehr beliebt geworden und steht bei einigen Skill Games Anbietern im Programm. Dabei kann man natürlich zum einen gegen Computer spielen, aber auch gegen echte Gegner schnapsen. Unterschieden wird bei Skill Games Anbieter auch zwischen Spielen zum Spaß und dem Einsatz mit echtem Geld.

Schnapsen online spielen auf Skill7. Hier trifft man auf echte Gegner, mit denen man diesen Kartenspiel Klassiker online spielen kann. Gerade durch die schnellen Runden sind immer wieder mehrere Partien möglich.




Review zur E3 Spielemesse Los Angeles | Viel 3D auf dem Schirm

21. Juni 2010 / charlie

Im Juni war es wieder soweit und die größte Spielemesse der Welt hat ihre Tore geöffnet. Gespannt haben Besucher und Fachleute auf die Neuerung geschaut, die Sony, Nintendo und Microsoft zu bieten haben. Dabei fällt der Fokus neben vielen Spielen vor allem auf die Technik. Neue Möglichkeiten zur Steuerung und visuelle Highlights in 3D.

3D Technik auf dem Spielemarkt

E3 Messe Los Angeles

Die Hersteller gehen da ganz unterschiedlich an die Sache ran. Sony präsentierte auf der E3 Messe das komplette Paket, wie man es von Sony eben gewöhnt ist. Da gibt es nicht nur die 3D Brille, sondern ganze Systeme, zu denen die leistungsfähige Playstation 3, aber auch Fernseher und neue Spiele gehören, um dem 3D Genuss frönen zu können. Schuld daran ist der Film Avater, der quasi im Alleingang das 3D Genre wieder aufleben ließ und die Spiele Branche möchte nicht außen vor bleiben.

Sony setzt dabei auf spezielle Monitore, Brillen und Games. Der Titel "Killzone 3" wird genannt, wenn es um große Erwartungen in diesem Bereich geht. Auch "Crysis 2" und "Gran Turismo 5" sollen in neuem 3D Gewand erscheinen und somit die Grenzen der Playstation 3 weiter austesten. Konkurrent Nintendo will ein Erlebnis der ganz anderen Art erschaffen und dafür braucht es nicht einmal die 3D Brille. Auf dem 3DS, der Fortsetzung der Handheld Konsole soll es echte 3D Grafiken geben. Dafür zuständig wird das obere Display sein, dass eine spezielle Beschichtung erhält. Schaut man gerade auf das Bild, wird ein 3D Effekt generiert.

Eine controllerlose Ära mit Kinect?

Microsoft springt auf einen Zug auf, den Nintendo schon vor Jahren gestartet hat. Mit der eingebauten Kinect Kamera können die Bewegungen des Spielers vor erfasst werden und in beeindruckender Weise übertragen werden – ganz ohne jeglichen Controller. Der Nachteil bis dahin ist jedoch, dass die Spiele dazu fehlen, die diese Technik ausnutzen. Zu Bestaunen gibt es daher altbekannte Themen wie Tennis, Golf und Boxen, wie auch schon auf der Wii. Das Potenzial der neuen Technik ist aber riesig, wird aber an sich den Markt wohl kaum im Sturm erobern.

Allerdings schlägt die neue Steuerung, die auf der E3 Messe vorgestellt wird, voll in die Kerbe von Fitness und Tanzspielen, die vor allem Dank der Wii so beliebt geworden sind und auch Nicht Spieler vor den Fernseher locken. Auch hier sind sehr viele Möglichkeiten vorhanden, die richtige Nutzung wird sich in den nächsten Jahren etablieren müssen.

Nintendo 3DS

Neue Spiele auf der E3 in Los Angeles

Doch neben der Technik gab es natürlich auch viele neue Spiele zu bewundern. Oder zumindest viele alte Spiele in neuem Gewand, denn auch in diesem Jahr ist eine gelungene Fortsetzung Trumpf. Während Activison weiterhin auf "Call of Duty" setzt, bringt Electronic Arts einen neuen "Medal of Honor" Teil heraus, der den Spieler nach Afghanistan schickt. Interessant, aber Innovation sieht anders aus.

Innovation gibt es von Ubisoft zu bestaunen, allerdings mit solchen Titel, die wohl kaum den ganz großen Erfolg an den Kassen ausmachen werden. Mit "Battletag" können zwei Spieler ihren Spaß haben, während "Innergy" eher ein Spiel für ruhigere Momente sein wird. Ebenfalls vorgestellt wurde die Fortsetzung von "Little Big Planet", dass zum Weihnachtsgeschäft erscheinen soll.

PSP und Tablets

Eines hat die E3 in Los Angeles auch gezeigt, die PSP von Sony ist weiterhin eine zweischneidige Angelegenheit. Hier fehlen weiterhin die ganz großen Innovationen, sodass die Verkäufe wohl weiter stockend verlaufen werden.
Ganz im Gegenteil zu Tablets, wie das iPad. Zwar gibt es in diesem Jahr noch nicht die ganz großen Nachrichten dazu, doch das Potenzial ist vorhanden. Und die Aussicht, da solche Tablets natürlich in der Zukunft eine Rolle auf dem Markt spielen werden und möglicherweise auch den Schritt zwischen PC und Konsole verringern werden. Verbunden soll die neue Technologie fest mit dem Internet, sodass Spiele nicht mehr einzeln auf der System installiert werden müssen, sondern online erreichbar sind. Das spart Speicherplatz und Auslastung der Tablets und ermöglicht gerade im Bereich der Multigames große Möglichkeiten.
Während also die normalen Konsolen weiter aufrüsten und das beste aus sich machen, zeigt sich am Horizont ein neues Medium, dass sicherlich in den nächsten Jahren kräftig bedient werden wird.





 


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